Schlagwort im Blog: Ernährung

In meinem Blog bekommt Ihr viele Informationen rund im das Thema Gesundheit, Lebensoptimierung und Motivation. Bitte beachtet, dass ich die meisten Gesundheitstipps zwar im Selbstversuch teste, derartige Anregungen jedoch niemals einen Arztbesuch ersetzen sollen (Disclaimer). Bitte geht bei unklaren Beschwerden zum Arzt.

Blutdruck: Was ihn bestimmt und wie Du ihn beeinflussen kannst

Person misst im Sitzen zu Hause den Blutdruck mit einem Oberarmmessgerät

Du misst zu Hause 132/82 mmHg, beim Arzt stehen plötzlich 156/94 auf dem Gerät und am nächsten Morgen sieht die Welt wieder anders aus. Welche Zahl davon ist nun Dein „richtiger“ Blutdruck?

Die überraschende Antwort lautet: Mehrere dieser Werte können gleichzeitig echt sein. Blutdruck ist keine feste Körperkonstante. Er verändert sich mit Bewegung, Schlaf, Stress, Tageszeit, Flüssigkeitshaushalt und der Situation, in der gemessen wird. Entscheidend ist deshalb weniger ein einzelner Ausschlag als das Muster, das sich aus korrekt erhobenen Messungen ergibt.

Bluthochdruck ist gleichzeitig häufig und oft lange unbemerkt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation lebten 2024 weltweit rund 1,4 Milliarden Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren mit Hypertonie. Etwa 44 Prozent wussten nichts davon.[1]

Wer verstehen möchte, was sich am eigenen Blutdruck beeinflussen lässt, muss deshalb zuerst verstehen, wie dieser Druck überhaupt entsteht. Herz, Blutgefäße, Nieren, Nervensystem und Hormone regulieren ihn gemeinsam. Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stoffwechsel greifen an verschiedenen Stellen in dieses System ein. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer einzelnen Zahl und einem Blutdruckprofil.

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Antientzündliche Ernährung: Welche Rolle Lebensmittel bei Entzündungen spielen

Antientzündliche Ernährung im Alltag mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen, Beeren und pflanzlichen Ölen

Wer nach antientzündlicher Ernährung sucht, möchte meistens keine biochemische Vorlesung. Die praktische Frage lautet eher: Welche Lebensmittel passen auf meinen Teller, was sollte ich eher reduzieren und kann Ernährung tatsächlich etwas an Entzündungsprozessen im Körper verändern?

Die kurze Antwort lautet: Ernährung kann Bedingungen beeinflussen, die mit Entzündungsaktivität zusammenhängen. Dazu gehören unter anderem die Qualität der Fett- und Kohlenhydratquellen, die Ballaststoffzufuhr, der Energiestoffwechsel, das Körperfett sowie Vorgänge im Darm. In Studien werden deshalb meist nicht einzelne Lebensmittel, sondern ganze Ernährungsmuster und ihre Beziehung zu Markern wie CRP, Interleukinen oder TNF-α untersucht.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Brokkoli, Beeren, Olivenöl oder Walnüsse sind keine Medikamente gegen Entzündungen. Sie können aber Teil eines Ernährungsmusters sein, das viele Gemüsearten, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, geeignete Fettquellen und möglichst wenig stark verarbeitete Lebensmittel miteinander verbindet.

Dieser Ratgeber führt deshalb vom Begriff bis zum Teller. Du erfährst, was mit „antientzündlich“ überhaupt gemeint ist, welche Zusammenhänge wissenschaftlich untersucht werden, warum die mediterrane Ernährung dabei so häufig auftaucht und wie Du daraus eine alltagstaugliche Auswahl ableiten kannst – ohne Verbotsliste und ohne einzelne Lebensmittel zu Heilmitteln zu erklären.</p

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Vegane Ernährung: Welche Nährstoffe Du im Blick behalten solltest

Vegane Ernährung im Alltag mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und Samen

Wer nach Nährstoffmangel bei veganer Ernährung sucht, braucht selten eine weitere Liste mit zehn Vitaminen. Meist geht es um eine praktischere Frage: Was sollte ich wirklich absichern, welche Lebensmittel können mich dabei unterstützen und woran erkenne ich, dass mein persönlicher Plan nicht ausreicht?

Die kurze Antwort lautet: Eine abwechslungsreich geplante vegane Ernährung kann gesunde Erwachsene gut versorgen. Vitamin B12 muss jedoch zuverlässig ergänzt werden. Jod verdient besondere Aufmerksamkeit. Bei Protein, langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Vitamin B2, Calcium, Eisen, Zink und Selen hängt die Versorgung stärker von Lebensmittelauswahl, Lebensphase, Aufnahme und persönlicher Situation ab.

Dabei reicht es nicht, nur auf den Nährstoffgehalt einer Tabelle zu schauen. Eine theoretisch ergiebige Quelle hilft wenig, wenn Du sie nicht verträgst, nur in sehr kleinen Mengen essen kannst oder ein Nährstoff daraus schlecht aufgenommen wird. Das betrifft beispielsweise Hülsenfrüchte bei empfindlicher Verdauung, glutenhaltige Proteinquellen bei Zöliakie, fermentierte Produkte bei individuell problematischen Reaktionen auf biogene Amine oder Soja bei einer Allergie.

Dieser Ratgeber führt deshalb von der Küche bis zur gezielten Ergänzung. Er zeigt Lebensmittelmöglichkeiten, ohne daraus ein Pflichtprogramm zu machen. Zugleich benennt er ehrlich, wo Ernährung allein an Grenzen stößt und welcher nächste Schritt dann sinnvoll sein kann.

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Longevity Ernährung: Was gesundes Altern auf dem Teller unterstützt

Longevity Ernährung mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen und einer Proteinquelle

Longevity Ernährung klingt nach einer Speisekarte für ein besonders langes Leben. Blaubeeren sollen die Zellen schützen, Weizenkeime Spermidin liefern, Brokkoli Sulforaphan bilden und längere Essenspausen die Autophagie anschalten. Aus einem normalen Teller wird schnell ein biochemisches Versprechen.

Ernährung kann das Altern nicht abschalten. Sie beeinflusst aber viele Bedingungen, unter denen der Körper über Jahrzehnte arbeitet: die Versorgung mit Energie und Baustoffen, den Erhalt von Muskelmasse, den Stoffwechsel, die Verdauung und den Umgang mit Überversorgung oder Mangel.

Dieser Ratgeber übersetzt Longevity in den Alltag. Welche Lebensmittelgruppen bilden eine tragfähige Basis? Wie passen Protein, Ballaststoffe und Fette zusammen? Was ist von Fasten, mediterraner Ernährung, veganer Kost oder ketogenen Ansätzen zu halten? Und wo endet Lebensmittelkunde und beginnt das Verjüngungsmarketing?

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Omega-3: ALA, EPA, DHA, Lebensmittel, Dosierung und Qualität

Omega-3 aus Fisch, Algenöl, pflanzlichen Lebensmitteln und Nahrungsergänzung im Vergleich

Omega-3 klingt zunächst wie ein einzelner Nährstoff. Auf Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln begegnen Dir jedoch ALA, SDA, EPA und DHA, Fischöl, Algenöl, Krillöl oder Calanusöl. Dazu kommen Angaben wie 1.000 mg Fischöl, 500 mg Omega-3, Triglyceridform, Ethylester, Phospholipide, TOTOX-Wert oder Omega-3-Index.

Genau daraus entstehen die Fragen, die dieser Ratgeber beantworten soll: Reicht es, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen? Was bleibt vom Omega-3 übrig, wenn der Fisch gebraten wird? Ist Leinöl eine vollwertige Alternative? Liefern Mikroalgen dasselbe EPA und DHA wie Fisch? Welche Zusammensetzung passt zu einer veganen Ernährung? Verdünnt Omega-3 tatsächlich das Blut? Und woran lässt sich erkennen, ob ein teures Produkt wirklich hochwertiger ist?

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Weniger essen im Alter: Warum der Appetit nachlässt – und wann es zu wenig wird

Weniger essen im Alter mit einer kleinen Mahlzeit in ruhiger Atmosphäre

Früher war der Teller voll, heute reicht eine kleine Portion. Vielleicht bleibt nach einem halben Brötchen schon der Rest liegen. Das Mittagessen fällt kleiner aus, am Abend fehlt der Hunger ganz. Solche Veränderungen fallen oft zuerst den Angehörigen auf.

Ein Teil davon lässt sich biologisch erklären. Mit zunehmendem Alter verändern sich Körperzusammensetzung, Aktivität und Energieverbrauch. Manche Menschen werden schneller satt, Gerüche und Geschmack wirken weniger intensiv oder der Tagesablauf bietet kaum noch feste Anlässe zum Essen.

Hinter einem nachlassenden Appetit können zugleich Zahnprobleme, Medikamente, Erkrankungen, Schmerzen, Trauer oder Einsamkeit stehen. Aus einer scheinbar kleinen Portion kann dann ein Kreislauf entstehen: weniger essen, Kraft verlieren, sich weniger bewegen und dadurch noch weniger Hunger entwickeln.

Weniger Appetit ist im Alter also weder automatisch krankhaft noch grundsätzlich harmlos. Die entscheidende Grenze verläuft dort, wo das Gewicht ungewollt sinkt, Muskelkraft verloren geht oder Essen und Trinken den Bedarf dauerhaft nicht mehr decken.

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Glucose & Fructose - Unterschied, Verhältnis und Wirkung einfach erklärt

Unterschiede zwischen Fructose und Glucose

Glucose und Fructose sind zwei einfache Zuckerarten, die in vielen Lebensmitteln gemeinsam vorkommen. Beide schmecken süß, beide liefern Energie und beide begegnen uns in Obst, Gemüse, Honig, Haushaltszucker, Säften, Sirupen und verarbeiteten Lebensmitteln. Trotzdem verarbeitet der Körper sie nicht auf dieselbe Weise.

Genau deshalb ist das Glucose-Fructose-Verhältnis so interessant. Es sagt nicht nur etwas über die Süße eines Lebensmittels aus, sondern auch darüber, ob freie Fructose deutlich überwiegt. Das kann für die Verträglichkeit, für die Auswahl von Obstsorten und für den Blick auf versteckte Zuckerquellen im Alltag relevant sein.

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Dieser Artikel ist kein Plädoyer gegen Obst. Ganze Früchte liefern neben Zucker auch Wasser, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Anders sieht es bei großen Mengen Fruchtsaft, Sirup, Süßgetränken oder stark verarbeiteten Lebensmitteln aus. Dort kann Fructose deutlich konzentrierter auftreten.

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Sprossen selber ziehen - frische Keimlinge einfach auf der Fensterbank

Selbst sprossen ziehen

Wer im Winter nicht auf frische Vitamine verzichten möchte, dem sei die eigene Sprossenzucht sehr zu empfehlen. Ich selbst habe mir letztes Jahr diverse Gläser und Keimgeräte zu diesem Zweck angeschafft und möchte die eigene Sprossenaufzucht nicht mehr missen.

Was es dabei zu bedenken gibt, welche gängigen Sprossen man verwenden kann und welche geschichtlichen Hintergründe es gibt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Somit steht dem eigenen Anbau nichts mehr im Weg.

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