Zirkadianer Rhythmus: Wie Deine innere Uhr den Tag steuert

Der Wecker sagt 6:30 Uhr. Dein Körper ist davon noch nicht überzeugt. Die Augen gehen auf, der Kopf braucht eine Weile und erst nach Licht, Bewegung und etwas Zeit beginnt sich der Morgen auch biologisch nach Morgen anzufühlen.
Abends kann das Gegenteil passieren. Der Tag war lang, eigentlich bist Du müde, doch um 23 Uhr ist der Kopf plötzlich wieder erstaunlich wach. Das Schlafzimmer ist dunkel, während der restliche Alltag bis kurz davor noch aus Licht, Bildschirm, Essen, Gesprächen und Aktivität bestand.
Hinter solchen Situationen steckt mehr als ein einfacher Schlaf-Wach-Rhythmus. Der menschliche Körper besitzt ein eigenes zeitliches Ordnungssystem. Der zirkadiane Rhythmus hilft dabei, Schlaf und Wachheit, Hormonsignale, Körpertemperatur, Stoffwechsel und zahlreiche weitere Vorgänge ungefähr an den 24-Stunden-Tag anzupassen.








