In meinem Blog bekommt Ihr viele Informationen rund im das Thema Gesundheit, Lebensoptimierung und Motivation. Bitte beachtet, dass ich die meisten Gesundheitstipps zwar im Selbstversuch teste, derartige Anregungen jedoch niemals einen Arztbesuch ersetzen sollen (Disclaimer). Bitte geht bei unklaren Beschwerden zum Arzt.
Wer im Winter nicht auf frische Vitamine verzichten möchte, dem sei die eigene Sprossenzucht sehr zu empfehlen. Ich selbst habe mir letztes Jahr diverse Gläser und Keimgeräte zu diesem Zweck angeschafft und möchte die eigene Sprossenaufzucht nicht mehr missen.
Was es dabei zu bedenken gibt, welche gängigen Sprossen man verwenden kann und welche geschichtlichen Hintergründe es gibt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen. Somit steht dem eigenen Anbau nichts mehr im Weg.
Fermentation erlebt seit einigen Jahren eine bemerkenswerte Renaissance. Joghurt, Sauerteig, Kimchi, Wasserkefir oder Kombucha begegnen einem heute nicht nur im Reformhaus oder Bioladen, sondern immer häufiger auch in der heimischen Küche.
Dabei handelt es sich keineswegs um einen neuen Trend. Fermentationsverfahren werden seit Jahrhunderten genutzt, um Lebensmittel haltbarer zu machen, ihren Geschmack zu verändern und mit lebendigen Mikroorganismen arbeiten zu lassen.
Magensäure spielt eine zentrale Rolle für die Verdauung und die Aufnahme vieler Nährstoffe. Wird zu wenig Magensäure produziert, kann dies die normale Verdauung beeinflussen und mit verschiedenen Beschwerden wie Völlegefühl, Aufstoßen oder Blähungen verbunden sein.
In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Aufgaben die Magensäure im Körper übernimmt, welche Faktoren eine verringerte Magensäureproduktion begünstigen können und welche Maßnahmen die normale Verdauungsfunktion unterstützen können.
Sobald man jemandem erzählt, dass man sich vegetarisch oder vegan ernährt, kommt fast immer irgendwann dieselbe Frage: „Woher bekommst Du eigentlich Dein Eiweiß?“ Viele Menschen sind nach wie vor überzeugt, dass hochwertiges Protein fast ausschließlich aus Fleisch, Fisch, Eiern oder Milchprodukten stammen müsse. Das wurde uns über Jahrzehnte vermittelt – durch Werbung, klassische Ernährungsempfehlungen und gesellschaftliche Gewohnheiten.
Im Zuge meiner Recherchen über Autoimmunkrankheiten bin ich im Rahmen von unterstützenden Ernährungstherapien immer wieder auf den Hinweis gestoßen, gerade in der Anfangsphase bestimmter Diäten auf den Verzehr von „Nachtschattengewächsen“ zu verzichten. Auch einige Rohköstler propagieren diese Aussage des Öfteren. Das wollte ich für mich nicht einfach so unkommentiert im Raum stehen lassen. Deshalb habe ich mich ein wenig in das Thema reingelesen. In diesem Artikel erhaltet Ihr eine kleine Zusammenfassung von dem, was ich über Nachtschattengewächse zutage fördern konnte.
Vor rund 8.500 Jahren verwendeten die Bewohner Chinas die Pflanze "Cannabis sativa", um strapazierfähige Stoffe zu erzeugen. Aus der selben Pflanze wurden später auch die Hanfsamen als wichtige Nahrungsmittelquelle gewonnen. Auch dienten die Samen im Bereich der TCM damals schon medizinischen Zwecken wie beispielsweise zur Behandlung der zentralen Regionen des Chi. In Nordamerika wurde die Pflanze derart hochgeschätzt, dass man bis Anfang des 19. Jahrhunderts sogar mit Hanf bezahlen konnte. Hanfsamen werden also bereits seit Jahrtausenden für die menschliche Ernährung und Gesundheit genutzt.
Was gegen Magenschmerzen hilft, hängt davon ab, was hinter dem Brennen, Druck, Stechen oder Krampf im Oberbauch steckt. Eine gereizte Magenschleimhaut braucht eine andere Einordnung als Sodbrennen, ein Magen-Darm-Infekt oder Schmerzen, die eigentlich von der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse oder einem anderen Organ ausgehen.
Bei leichten, vorübergehenden Beschwerden können Ruhe, kleine gut verträgliche Mahlzeiten, eine aufrechte Körperhaltung und Wärme nach persönlicher Verträglichkeit zunächst angenehm sein. Alkohol, sehr fettreiche Mahlzeiten und weitere individuell bekannte Reize sollten vorübergehend pausieren. Auch ein Blick auf die eingenommenen Medikamente lohnt sich: Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure können die Magenschleimhaut belasten.
Die Darmflora nach Antibiotika wieder aufzubauen klingt zunächst einfach: Ein Antibiotikum reduziert Darmbakterien, anschließend führt man gute Bakterien zu und wartet, bis alles wieder beim Alten ist. Das Bild ist verständlich. Biologisch läuft die Erholung des Mikrobioms jedoch wesentlich spannender ab.
Ein Antibiotikum trifft nicht alle Mikroorganismen gleich. Einige bakterielle Populationen gehen stark zurück, andere überleben weitgehend, manche besitzen Resistenzen und können sich unter den veränderten Bedingungen sogar ausbreiten. Gleichzeitig verändern sich Nahrungsangebot, Stoffwechselprodukte und Konkurrenz innerhalb des Darms. Aus einer medikamentösen Behandlung wird damit auch eine ökologische Störung.
Für den Darmaufbau ist diese Perspektive entscheidend. Die Darmflora wird nicht wie eine Mauer Stein für Stein wieder zusammengesetzt. Ein gestörtes Ökosystem beginnt vielmehr, sich neu zu organisieren. Ernährung, Ballaststoffe, vorhandene Mikroorganismen, Schleimhaut, Immunsystem und Zeit bestimmen gemeinsam, wohin sich dieses System entwickelt.