Wasser-Filtersysteme - Ein sachlicher Kurzüberblick

Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser ist ein kostbares, für die Natur und den Menschen unentbehrliches Gut.(Europäische Wasser-Charta, Straßburg 1968)

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Wer sich mit der Qualität seines Leitungswassers beschäftigt, stößt schnell auf eine Vielzahl unterschiedlicher Wasserfiltersysteme. Die Auswahl reicht von einfachen Aktivkohlefiltern über Umkehrosmoseanlagen bis hin zu Schwerkraftfiltern, Destillationsgeräten und Enthärtungsanlagen. Viele Menschen möchten heute ihr Leitungswasser filtern, um Geschmack, Wasserqualität oder Alltagstauglichkeit bewusster zu gestalten.

Die verschiedenen Systeme unterscheiden sich nicht nur preislich, sondern auch in ihrer Funktionsweise, Wartung und Zielsetzung. Nicht jede Lösung passt automatisch zu jedem Haushalt oder jedem Anspruch.

Dieser Überblick soll deshalb keine allgemeingültige Empfehlung aussprechen, sondern eine erste Orientierung bieten: Welche Möglichkeiten der Wasserfilterung gibt es? Welche Unterschiede bestehen zwischen den Verfahren? Und worauf sollte man im Alltag achten?

Warum Wasserqualität viele Menschen beschäftigt

Leitungswasser gehört in Deutschland grundsätzlich zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Trotzdem unterscheiden sich Wasserqualität, Geschmack und Zusammensetzung regional teilweise deutlich.

Je nach Hausinstallation, Wasserhärte oder persönlichen Vorlieben beschäftigen sich deshalb viele Menschen intensiver mit ihrem Trinkwasser. Manche möchten Kalk reduzieren, andere den Geschmack verbessern oder sich allgemein bewusster mit ihrer täglichen Wasseraufnahme auseinandersetzen.

Wasserfilterung muss dabei nicht aus Angst betrachtet werden. Häufig geht es vielmehr um Komfort, Geschmack, Alltagstauglichkeit und das persönliche Bedürfnis nach mehr Bewusstsein im Umgang mit Wasser.

Umkehrosmoseanlagen

Bei Umkehrosmoseanlagen wird Wasser mit Druck durch eine sehr feine Membran geleitet. Dadurch können viele gelöste Stoffe und Rückstände deutlich reduziert werden.

Das Ergebnis ist ein sehr reines und vergleichsweise mineralarmes Wasser. Manche Menschen empfinden den Geschmack zunächst als ungewohnt, andere schätzen gerade diese Neutralität.

Umkehrosmoseanlagen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen - etwa mit Tank oder ohne Tank sowie als Auftisch- oder Untertischlösung. Wichtig ist bei allen Varianten eine sorgfältige Wartung und ein hygienischer Filterwechsel.

Wer sich für dieses Verfahren interessiert, sollte neben der Filterleistung auch Themen wie Wasserverbrauch, Wartungsaufwand und laufende Kosten berücksichtigen.

Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter gehören zu den bekanntesten und häufig kostengünstigeren Wasserfiltersystemen.

Sie können unter anderem bestimmte Geruchs- und Geschmacksstoffe sowie einige organische Rückstände reduzieren. Viele Menschen nutzen Aktivkohlefilter deshalb als einfache Möglichkeit, die Wasserqualität im Alltag bewusster zu gestalten.

Je nach Qualität des Filtersystems können die Ergebnisse allerdings unterschiedlich ausfallen. Auch hier spielt die regelmäßige Wartung eine wichtige Rolle.

Werden Filter zu lange verwendet oder nicht hygienisch gewechselt, kann sich dies negativ auf die Wasserqualität auswirken. Deshalb sollten die Herstellerangaben zum Filterwechsel beachtet werden.

Dampfdestillation

Die Destillation von Wasser ist ein vergleichsweise aufwendiges Verfahren. Dabei wird Wasser erhitzt, verdampft und anschließend wieder kondensiert.

Viele Stoffe bleiben dabei zurück, während leichtflüchtige Substanzen teilweise mit übergehen können. Deshalb wird bei manchen Geräten zusätzlich ein Aktivkohlefilter eingesetzt.

Destilliertes Wasser ist sehr stoffarm. Manche Menschen empfinden es deshalb als besonders neutral und klar, andere bevorzugen mineralhaltigeres Wasser.

In naturheilkundlichen oder philosophischen Zusammenhängen wird destilliertes Wasser teilweise auch als besonders "informationsarm" beschrieben. Solche Sichtweisen sind eher als persönliche oder weltanschauliche Betrachtungen zu verstehen.

Ionentauscher

Sogenannte Ionentauscher oder Enthärtungsanlagen werden vor allem eingesetzt, um die Wasserhärte zu reduzieren.

Dadurch lassen sich Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten, Armaturen oder Leitungen verringern. Besonders in Regionen mit hartem Wasser kann das im Alltag hilfreich sein.

Im engeren Sinne handelt es sich dabei jedoch weniger um klassische Trinkwasserfilter als vielmehr um technische Wasseraufbereitungssysteme.

Wer enthärtetes Wasser regelmäßig trinken möchte, sollte sich vorher genauer über das jeweilige System und dessen Eigenschaften informieren.

Meine persönliche Filterlösung

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Je tiefer man in das Thema Wasserfiltersysteme eintaucht, desto deutlicher wird: Die perfekte Universallösung gibt es vermutlich nicht.

Jede Methode hat eigene Stärken, Grenzen und praktische Anforderungen. Deshalb spielt neben der Wasserqualität auch das persönliche Empfinden eine wichtige Rolle.

Meine erste Lösung war ein einfacher Aktivkohle-Untertischfilter in Kombination mit EM-Keramik. Ergänzt wurde das Ganze durch einen 3-Wege-Wasserhahn.

Im Laufe der Zeit wurde mir allerdings bewusst, wie wichtig Hygiene und regelmäßige Wartung bei Filtersystemen sind. Bei einer Wasseranalyse zeigte sich später eine erhöhte Verkeimung, was für mich der Anlass war, meine Lösung noch einmal zu überdenken.

Schließlich entschied ich mich zusätzlich für ein Wasser-Filtersystem von Acala, das auf dem Schwerkraftprinzip basiert.

Das Wasser läuft dabei durch verschiedene Filter- und Sedimentschichten. Geschmacklich empfand ich das Ergebnis als angenehm und ausgewogen. Für mich persönlich war diese Lösung im Alltag praktikabler und entspannter.

Auch wenn verschiedene Hersteller teilweise mit zusätzlichen Konzepten wie Wasserstrukturierung oder besonderen energetischen Eigenschaften arbeiten, sollte jeder Mensch für sich selbst entscheiden, welche Aspekte dabei relevant erscheinen.

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Nach der Umstellung ließ ich erneut einen Wassertest durchführen. Die Ergebnisse fielen für meine damaligen Erwartungen deutlich besser aus.

FAQ zu Wasserfiltersystemen

Sind Wasserfiltersysteme sinnvoll?

Viele Menschen nutzen Wasserfiltersysteme, um Geschmack, Wasserqualität oder Alltagstauglichkeit ihres Trinkwassers bewusster zu gestalten. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und der jeweiligen Ausgangssituation ab.

Welche Wasserfilter gibt es?

Zu den bekanntesten Wasserfiltersystemen gehören Aktivkohlefilter, Umkehrosmoseanlagen, Schwerkraftfilter, Destillationsgeräte und Enthärtungsanlagen. Die Verfahren unterscheiden sich hinsichtlich Filterleistung, Wartung und Einsatzbereich.

Ist Leitungswasser in Deutschland sicher?

Leitungswasser in Deutschland unterliegt strengen Kontrollen. Dennoch können regionale Unterschiede, alte Rohrleitungen oder persönliche Ansprüche dazu führen, dass Menschen sich zusätzlich mit Wasserfilterung beschäftigen.

Wie wichtig ist die Wartung von Wasserfiltern?

Eine regelmäßige Wartung und ein hygienischer Filterwechsel sind entscheidend für die Funktion vieler Wasserfiltersysteme. Herstellerangaben sollten deshalb sorgfältig beachtet werden.

Weiterführende Infos

Über Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber des Gesundheitsfundaments und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker und holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft, liebe Mikronährstoffe und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.