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Völker mit einem langen Leben

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Langlebigkeitsvölker - Ein Überblick

Um Erkenntnisse zu erlangen, ob es tatsächlich möglich ist, in gesundem Zustand zu altern, gibt es auf dieser Erde in der Tat (noch) einige Ecken, in denen die Menschen sehr alt werden und zudem immer noch topfit am Gesellschaftsleben teilnehmen. Nur was ist deren Geheimnis? Gibt es so etwas wie ein Geheimrezept, was diese Menschen ein derart hohes Alter erreichen lässt und das bei guter Gesundheit?

Abchasien - Die Alten aus dem Kaukasus

Abchasien ist ein Ort am Schwarzen Meer, dem nachgesagt wird, dass dort sehr viele über Hundertjährige leben, die sich einer ausgezeichneten Gesundheit erfreuen. In der Tat kann man dort Menschen begegnen, die man auf 40 schätzt, diese dann aber weit über 80 Jahre alt sind. Alexander Leaf, Gerontologe der Harvard-Universität in Boston (US-Staat Massachusetts), hat an den Abchasiern eine Untersuchungen durchgeführt, in denen er ihnen Blut- und Gewebeproben entnahm sowie Puls, Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin- und Blutfettwerte, Körpergewicht, Organleistung und mentale Verfassung dokumentierte. Der tadellose Gesundheitszustand der Alten ließ sich auch aufgrund der Laborwerte belegen.

Zu den Skeptikern, ob die Erhebungen zu den Altersangaben korrekt gewesen sind, gehörte der Genetiker Zhores A. Medvedev. Er legte überzeugende Indizien vor, dass den Behauptungen, die Menschen würden dort älter als 120 Jahre, nicht zu trauen sei, da einerseits entsprechende Geburtsunterlagen fehlten und die Menschen es mit ihren Altersangaben übertrieben haben könnten. Dennoch scheint es in Abchasien tatsächlich eine untypische Langlebigkeit zu geben.

Laut Expertenmeinung verdanken die Abchasier ihre Langlebigkeit dem hohen Anteil an Joghurt, Kefir und Buttermilch in ihrer Nahrung. Ebenso leben sie nach dem Grundsatz: "Ohne Ruhephasen kann man nicht arbeiten. Und ohne Arbeit bringen Ruhephasen keinen Nutzen." Ein Teil der "abchasischen Formel ist also einerseits die regelmässige Bewegung im Wechsel mit ausgedehnten Ruhephasen". Die Abchasier essen zudem nicht übermässig viel, was sich auch mit Erkenntnissen zu anderen Langlebigkeitvölkern deckt. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist nicht besonders hoch. Das ist wohl auch auf den häufig konsumierten Magerkäse zurückzuführen. Der tägliche Fettkonsum übersteigt selten 50 Gramm. Schaut man sich dagegen den Fettkonsum der meisten westlichen Kulturen an, liegt dieser teilweise weit über 300 Gramm.

Die Hunzas in Pakistan

Die Hunzukuc (fälschlicherweise als Hunzas bezeichnet), Bewohner des berühmten Hunzatals, umfassen ca. 30.000 Einwohner. Lange Zeit war das Tal äußerst schwierig zu erreichen, sodass kaum Kontakt zur Außenwelt bestand. Das führte dazu, dass man sich von dem ernährte, was das Tal hergab. Als der Globetrotter Holger Henniger im Jahre 2000 das Tal bereiste, konnte er das Leben dort auf Fotos dokumentieren. Zwischenzeitlich führte auch schon eine Straße in das Tal. Die Vegetation der Berge war äußerst karg. Sah man Bäume, handelte es sich größtenteils um Aprikosenbäume.

Die über Hundertjährigen, die dort lebten waren Bauern, in der Regel einen Kopf kleiner als die Europäer und auffallend untergewichtig (55kg bei 1,65m). Da man nur wenig Holz zur Verfügung hatte, wurde der Großteil der Nahrung nicht erhitzt. Querschnitt der Ernährungsweise: Obst (Aprikosen, Äpfel, Trauben, Pfirsiche, Birnen, Kirschen und diverse Beerensorten), Getreide, überwiegend Gerste (Fladenbrot wurde in der Sonne getrocknet), Ziegenmilch, Frischkäse. Im Winter war die Kost knapp und es gab überwiegend Trockenobst.

Auch Fastenperioden wurden beobachtet. Um zu ihren Feldern zu gelangen, marschierten die Bauern oftmals 30km. Die gute Laune ging ihnen dabei jedoch nicht verloren. Glaube und Meditation gehörte zum Alltag. Zudem hat das Alter einen hohen Stellenwert, ganz im Gegensatz zu den westlichen Kulturen, in denen man die Alten lieber in Altersheime abschiebt, statt sie innerhalb der Familie weiterhin am Gesellschaftsleben teilhaben zu lassen.

Campodimele - Ein kleiner Ort südlich von Rom

Das wunderschöne Städtchen Campodimele hat ca. 850 Einwohner. Die statistische Lebenserwartung ist so hoch, wie in keinem anderen Ort Italiens. Im Schnitt werden die Frauen 91 und die Männer 93 Jahre alt. Die gängigen Zivilisationskrankheiten sind hier unbekannt. Die Weltgesundheitsorganisation untersuchte dieses Phänomen über 10 Jahre lang. Die wesentlichen Merkmale ihrer Lebensweise sind, dass die Einwohner fast ausschließlich von selbst angebauten Produkten leben. Jeder hat dort seinen eigenen Garten mit selbst angebautem Gemüse und Kräutern. Dazu ernähren sie sich sehr salzarm (ca. 3g täglich im Vergleich zu durchschnittlich ca. 7g in Europa). Brot wird selbst gebacken und vorwiegend aus alten Getreidesorten. Fast jede Familie hat ihren eigenen Olivenbaum im Garten. Das Olivenöl wird kalt gepresst und niemals erhitzt. Ausserdem kommt kaum rotes Fleisch auf den Tisch, gelegentlich etwas Geflügel oder Fisch. Milchprodukte werden aus Ziegenmilch hergestellt. Sie konsumieren ausserdem ca. 2 Gläser Rotwein am Tag. Ruhephasen kommen bei den Einwohnern von Campomidale auch nicht zu kurz. Zum Beispiel hält man nach dem Mittagessen erstmal ausgiebig Mittagsschlaf.

Die Okinawer in Japan

Auch in Okinawa leben sehr viele Alte. Statistisch über 40mal mehr Über-Hundertjährige als im übrigen Japan. Auch hier findet man - ähnlich wie bei den Hunzukuc - eine geringere Aufnahme von Nahrung vor. Der Leitspruch der Okinawer ist: "Man isst nie soviel, dass man satt ist.". Auch hier wird vorwiegend das verzehrt, was in dem eigenen Garten geerntet werden kann. Das betrifft vor allem jede Art von Gemüse. Außerdem gegessen werden Algen, Pilze, ungeschälter Reis, Seegras, roher Fisch, gelegentlich auch etwas Rotwein.

Bewegung ist den Okinawern sehr wichtig. Man arbeitet und bewegt sich bis ins hohe Alter. Ähnlich wie bei den Hunzas, haben Alte in der Familie einen hohen Stellenwert. In der Regel ist der Ältere auch das Familienoberhaupt und wird aufgrund seiner Erfahrung geschätzt und geachtet.

Vilcabamba - Das Tal der Hundertjährigen

Vilcabamba liegt in Ecuador und ist bekannt für seine hohe Lebenserwartung. Der Ort umfasst etwa 5000 Einwohner und liegt in 1600m Höhe. Das Dorf ist mittlerweile eine Pilgerstätte für Wissenschaftler und Mediziner geworden, die alle dem Geheimnis der dort vorzufindenen Langlebigkeit auf den Grund gehen wollen. Man vermutet, dass die Gründe dafür in dem ganzjährig exzellentem Klima, einer ausgewogenen fleischarmen Ernährung, sauberer Luft und dem qualitativ gutem Trinkwasser liegen. Außerdem bezeichnen sich die Menschen in Vilcabamba als sehr gesellig. Sie umgeben sich gerne mit ihren Freunden und gehen sehr liebenswert miteinander um. Auch in Vilcabamba bewegen sich die Menschen bis ins hohe Alter.

Einige Gemeinsamkeiten

Schaut man sich die wesentlichen Gemeinsamkeiten dieser Langlebigkeitsvölker an, kann man durchaus einige Parallelen feststellen, welche sich auch mit vielen Punkten aus dem Gesundheitfundament decken. Hier ein paar Gemeinsamkeiten die sich bei den Langlebigkeitsvölkern finden lassen:

  • Sie ernähren sich von Produkten aus der Region
  • Oft ist ein eigener Garten vorhanden aus dem geerntet wird
  • Dosen und Fabrikkost sind weitestgehend unbekannt
  • Zucker findet beim Zubereiten keine Verwendung
  • Salz wird nur in geringen Mengen verwendet
  • Der Fleischkonsum ist gering
  • Es wird sich viel bewegt, vor allem an der frischen Luft
  • Ältere sind integriert und hoch angesehen
  • Gegessen werden eher geringere Mengen

Quellen

Über Jann Glasmachers

Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber der Internetagentur gimmixx New Media und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.

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