Zen-Buddhismus
Zen ist eine Strömung des Mahayana-Buddhismus. Die japanische Bezeichnung Zen geht auf das chinesische Chan zurück, das wiederum mit dem Sanskritbegriff dhyana für meditative Versenkung verbunden ist. Chan entwickelte sich in China und gelangte später unter anderem nach Japan, wo sich verschiedene Zen-Schulen herausbildeten.
Eine zentrale Praxis ist Zazen, die sitzende Meditation. Je nach Schule und Tradition spielen daneben unter anderem Koan-Praxis, Rezitationen, Rituale, klösterliche Regeln und die Schulung des alltäglichen Handelns eine Rolle.
Zen ist mehr als eine Entspannungstechnik
Im Westen werden Teezeremonie, Kalligraphie, Gärten oder bestimmte Künste häufig mit Zen verbunden. Solche kulturellen Bezüge sind historisch bedeutsam, definieren den Zen-Buddhismus aber nicht allein. Zen ist eine religiöse und philosophische Tradition mit unterschiedlichen Schulen, Lehren und Praktiken.


