Schlagwort im Blog: leaky gut syndrom

In meinem Blog bekommt Ihr viele Informationen rund im das Thema Gesundheit, Lebensoptimierung und Motivation. Bitte beachtet, dass ich die meisten Gesundheitstipps zwar im Selbstversuch teste, derartige Anregungen jedoch niemals einen Arztbesuch ersetzen sollen (Disclaimer). Bitte geht bei unklaren Beschwerden zum Arzt.

Leaky Gut verstehen – wenn die Darmbarriere ihre Selektivität verliert

Leaky Gut als Verlust der kontrollierten Selektivität der Darmbarriere

Leaky Gut gehört zu den Begriffen, die im Darmkontext schnell große Bilder erzeugen. Oft klingt es so, als würde der Darm plötzlich Löcher bekommen. Dieses Bild ist eingängig, aber biologisch zu grob. Der Darm ist keine Plastikfolie, die einfach reißt. Er ist ein lebendes Grenzsystem, das jeden Tag entscheiden muss, was aufgenommen werden darf und was besser im Darmlumen bleibt.

Genauer beschrieben geht es bei Leaky Gut um eine veränderte oder erhöhte Darmdurchlässigkeit. Der entscheidende Punkt ist dabei nicht Durchlässigkeit an sich. Eine gesunde Darmbarriere muss durchlässig sein, sonst könnten Wasser, Elektrolyte, Nährstoffe und bestimmte Signale gar nicht aufgenommen werden. Problematisch wird es erst, wenn diese Durchlässigkeit an Ordnung verliert.

Das Problem ist also nicht Durchlässigkeit. Das Problem ist Durchlässigkeit ohne ausreichende Kontrolle.

Damit baut dieser Artikel direkt auf dem vorherigen Artikel zur Darmbarriere auf. Dort ging es um das normale Ordnungssystem des Darms: Mikrobiom, Schleimschicht, Darmepithel, Tight Junctions und Immunsystem arbeiten zusammen, damit der Darm offen genug für Aufnahme und geschlossen genug für Schutz bleibt.

Hier geht es nun um die nächste Frage: Was passiert, wenn genau diese Selektivität nachlässt?

Den gesamten Artikel lesen