Dünne Haare: Ursachen, Haarzyklus und welche Rolle Nährstoffe spielen

Werden meine Haare wirklich dünner? Oft beginnt die Frage nicht mit einer kahlen Stelle. Der Scheitel wirkt etwas breiter als früher, beim Hochstecken fühlt sich der Zopf weniger kräftig an oder nach dem Waschen liegen auffällig viele Haare im Abfluss. Manchmal war das Haar allerdings schon immer fein und fällt erst jetzt stärker auf.
Dünnes Haar kann sehr unterschiedliche Dinge bedeuten. Einzelne Haare können einen geringen Durchmesser haben, die Haardichte kann abnehmen oder tatsächlich mehr Haare als früher verloren gehen. Auch Haarbruch lässt eine Frisur an Volumen verlieren, obwohl die Zahl der Haarfollikel unverändert ist.
Ernährung und Mikronährstoffe gehören zu diesem Gesamtbild, erklären aber längst nicht jede Veränderung. Biotin, Zink und Selen tragen zum Erhalt normaler Haare bei. Diese ernährungsphysiologische Funktion ist etwas anderes als ein Versprechen, dass zusätzliche Mengen Haare schneller wachsen lassen oder bestehenden Haarausfall behandeln. Bevor die Suche nach Vitaminen beginnt, lohnt sich deshalb eine andere Frage: Was hat sich am Haar überhaupt verändert?










