PMS: Was vor der Periode in Körper und Psyche passiert

Frau bemerkt körperliche und emotionale Veränderungen in den Tagen vor ihrer Periode

Ein paar Tage vor der Periode fühlt sich plötzlich vieles anders an. Die Stimmung kippt schneller, die Brust spannt, der Bauch fühlt sich aufgebläht an oder die Energie reicht gefühlt nur noch für das Nötigste. Mit Beginn der Menstruation werden die Beschwerden wieder besser – bis einige Wochen später ein ähnliches Muster auftaucht.

Genau dieses wiederkehrende Zusammenspiel aus körperlichen und psychischen Beschwerden kann zum prämenstruellen Syndrom, kurz PMS passen. Manche Frauen bemerken vor allem Brustspannen, Kopfschmerzen oder Wassereinlagerungen. Bei anderen stehen Reizbarkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Heißhunger im Vordergrund.

PMS bedeutet dabei nicht automatisch, dass im Körper „zu viel Östrogen“ oder „zu wenig Progesteron“ vorhanden ist. Die Hormonwerte können unauffällig sein. Nach heutigem Verständnis scheint vielmehr eine Rolle zu spielen, wie empfindlich Körper und Nervensystem auf die normalen hormonellen Veränderungen des Zyklus reagieren.[1][2][5]

Habe ich PMS? Die kurze Antwort

Für PMS spricht vor allem ein wiederkehrender zeitlicher Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus. Die Beschwerden treten nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte auf, häufig einige Tage bis etwa zwei Wochen vor der Periode. Mit Beginn der Blutung bessern sie sich wieder und verschwinden anschließend weitgehend oder vollständig.[1][2]

Ein einzelner schlechter Tag vor der Menstruation reicht dafür nicht aus. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gereiztheit, schlechter Schlaf oder Brustspannen können zahlreiche andere Ursachen haben. Auffällig wird PMS dort, wo ähnliche Beschwerden über mehrere Zyklen immer wieder in derselben Phase auftreten.

Ein erster Selbstcheck: Passt das Muster zu PMS?

Ein Selbstcheck kann keine Diagnose stellen. Er kann aber helfen, aus einzelnen schlechten Tagen ein mögliches Muster zu erkennen.

  • Treten Deine Beschwerden überwiegend in den Tagen vor der Menstruation auf?
  • Gibt es nach der Periode eine Phase, in der Du deutlich weniger oder keine dieser Beschwerden hast?
  • Wiederholt sich dieses Muster über mehrere Zyklen?
  • Bemerkst Du Brustspannen, Blähungen, Wassereinlagerungen oder Kopfschmerzen?
  • Treten Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder Niedergeschlagenheit auf?
  • Verändert sich Dein Schlaf oder fällt Dir die Konzentration schwerer?
  • Hast Du vor der Periode deutlich mehr Appetit oder Heißhunger?
  • Beeinträchtigen die Beschwerden Arbeit, Alltag, Beziehungen oder Freizeit?

Es gibt keine Regel nach dem Muster „fünf Treffer bedeuten PMS“. Aussagekräftiger ist der Verlauf. Fachgesellschaften empfehlen deshalb, Beschwerden täglich über mindestens zwei aufeinanderfolgende Zyklen zu dokumentieren.[1][2]

Der wichtigste Gedanke vorweg

PMS ist nicht gleichbedeutend mit einem „Hormonungleichgewicht“. Frauen mit PMS können normale Östrogen- und Progesteronwerte haben. Wahrscheinlich reagieren bestimmte biologische Systeme empfindlicher auf die hormonellen Veränderungen nach dem Eisprung und vor der Menstruation.[1][2][5]

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Warum beginnt PMS ausgerechnet vor der Periode?

Menstruationszyklus mit Eisprung, Lutealphase und typischem Zeitraum für PMS-Beschwerden

Der Menstruationszyklus lässt sich für das Grundverständnis in zwei große Abschnitte teilen. Vor dem Eisprung reift eine Eizelle heran. Nach dem Eisprung beginnt die Lutealphase, also die zweite Zyklushälfte.

Aus dem zurückbleibenden Follikel entsteht der sogenannte Gelbkörper. Er bildet vor allem Progesteron. Auch der Östrogenspiegel verändert sich weiter. Kommt es nicht zu einer Schwangerschaft, bildet sich der Gelbkörper zurück. Progesteron und Östrogen sinken zum Ende des Zyklus und die Menstruation beginnt.

Genau in dieser zweiten Zyklushälfte treten PMS-Beschwerden auf. Das erklärt zunächst den Zeitpunkt. Es erklärt aber noch nicht, warum manche Frauen von diesen Veränderungen kaum etwas bemerken und andere jeden Monat deutlich reagieren.

Hormone schwanken – sie müssen nicht „aus dem Gleichgewicht“ sein

Die Erklärung „PMS entsteht durch zu wenig Progesteron“ klingt zunächst logisch. Wissenschaftlich ist sie jedoch zu einfach. Frauen mit PMS weisen nicht grundsätzlich ungewöhnliche Konzentrationen von Progesteron oder Östrogen auf.[1][2]

Interessanter ist die Reaktion auf die hormonelle Veränderung. Hormone wirken schließlich nicht nur an den Fortpflanzungsorganen. Ihre Signale und Abbauprodukte erreichen auch das Gehirn und treffen dort auf Nervenzellen und Botenstoffsysteme.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger: „Wie hoch ist mein Progesteron?“ Interessanter ist, wie Körper und Nervensystem damit umgehen, dass sich die hormonelle Umgebung innerhalb weniger Tage verändert.

Das erklärt zugleich, warum ein einzelner Hormonwert PMS weder zuverlässig beweisen noch ausschließen kann. Ein Bluttest zeigt eine Momentaufnahme. PMS beschreibt dagegen einen wiederkehrenden Verlauf aus Zyklusphase, Beschwerden und anschließender Besserung.

Was Allopregnanolon und GABA damit zu tun haben

Progesteron, Allopregnanolon und das GABA-System im Nervensystem bei prämenstruellen Beschwerden

Progesteron wird im Körper weiterverarbeitet. Dabei entsteht unter anderem ein Stoff mit dem etwas sperrigen Namen Allopregnanolon. Für unser Verständnis reicht zunächst ein einfacher Gedanke: Allopregnanolon kann beeinflussen, wie ein beruhigendes Signalsystem im Gehirn arbeitet.

Dieses System nutzt den Botenstoff GABA. GABA hilft Nervenzellen dabei, ihre Aktivität zu begrenzen. Allopregnanolon wirkt an sogenannten GABA-A-Rezeptoren und verändert dort, wie stark Nervenzellen auf GABA reagieren.[5]

Besonders bei der prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS) gibt es Hinweise darauf, dass nicht einfach ungewöhnlich viel oder wenig Allopregnanolon vorhanden sein muss. Vielmehr scheint sich die Anpassung des Nervensystems an die zyklischen Veränderungen bei betroffenen Frauen von der anderer Frauen zu unterscheiden.[5]

Auch Serotonin wird in diesem Zusammenhang untersucht. Dieser Botenstoff ist unter anderem an Stimmung, Schlaf und Appetit beteiligt. Dass Medikamente, die die Serotonin-Signalübertragung beeinflussen, bei schweren prämenstruellen Störungen wirken können, passt zu der engen Verbindung zwischen Zyklus und Nervensystem.[4][8]

Für das gesamte Spektrum leichterer PMS-Beschwerden ist dieser Mechanismus weniger eindeutig geklärt als für PMDS. Allopregnanolon, GABA und Serotonin erklären also nicht jedes Ziehen im Bauch und jeden Heißhunger. Sie zeigen aber anschaulich, warum PMS mehr sein kann als ein vermeintlich falscher Hormonwert.

Welche PMS-Symptome gibt es?

PMS kann sehr unterschiedlich aussehen. Bei einer Frau stehen Brustspannen und ein aufgeblähter Bauch im Vordergrund, bei einer anderen Reizbarkeit, Müdigkeit oder Heißhunger. Häufig treten körperliche und psychische Beschwerden gemeinsam auf.[1][2]

Auch ihre Stärke kann von Zyklus zu Zyklus schwanken. Ein belastender Monat bedeutet nicht automatisch, dass der nächste genauso verläuft. Typisch bleibt bei PMS jedoch der zeitliche Bezug zur Phase vor der Menstruation.

Körperliche Symptome: Brustspannen, Blähungen, Kopfschmerzen und Heißhunger

  • Brustspannen und empfindliche Brüste: Das Brustgewebe reagiert auf hormonelle Veränderungen im Zyklus. Manche Frauen bemerken vor der Periode ein deutliches Spannungsgefühl oder eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit.
  • Blähungen und Völlegefühl: Der Bauch kann sich voller oder aufgeblähter anfühlen. Verdauung, Flüssigkeitshaushalt und hormonelle Einflüsse können dabei zusammenspielen.
  • Wassereinlagerungen: Vorübergehende Veränderungen des Flüssigkeitshaushalts können dazu führen, dass sich Hände, Beine oder der gesamte Körper etwas aufgeschwemmt anfühlen.
  • Kopfschmerzen: Kopfschmerzen können prämenstruell auftreten. Eine wiederkehrende Migräne rund um die Menstruation besitzt jedoch eine eigene medizinische Einordnung und sollte nicht automatisch unter PMS verbucht werden.
  • Appetit und Heißhunger: Manche Frauen bemerken vor der Periode deutlich mehr Hunger oder ein stärkeres Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln.
  • Müdigkeit: Erschöpfung kann unmittelbar auftreten oder durch schlechteren Schlaf zusätzlich verstärkt werden.
  • Hautveränderungen: Hautunreinheiten oder eine Verschlechterung bestehender Akne können ebenfalls einem zyklischen Muster folgen.

Nicht jedes dieser Symptome besitzt einen einzelnen, vollständig geklärten Mechanismus. Gerade beim Flüssigkeitshaushalt, bei Verdauungsbeschwerden und beim Heißhunger greifen vermutlich mehrere Prozesse ineinander. Eine Formel wie „Wassereinlagerung bedeutet zu viel Östrogen“ wäre verlockend einfach, biologisch aber nicht sauber.

Psychische Symptome: Reizbarkeit, Stimmung und Konzentration

Der psychische Anteil von PMS gerät leicht in den Hintergrund, weil die Menstruation zunächst mit körperlichen Beschwerden verbunden wird. Für manche Frauen sind Veränderungen von Stimmung und Belastbarkeit jedoch das auffälligste Merkmal.

  • Reizbarkeit oder eine ungewöhnlich niedrige Frustrationstoleranz
  • Stimmungsschwankungen
  • Niedergeschlagenheit oder Traurigkeit
  • innere Unruhe oder Anspannung
  • erhöhte emotionale Empfindlichkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafprobleme
  • Gefühl von Überforderung
  • weniger Interesse an sozialen Aktivitäten

Auch hier hilft der Blick auf den Kalender. Eine depressive Stimmung, starke Angst oder anhaltende Gereiztheit, die während des gesamten Monats besteht, ist nicht automatisch PMS. Solche Beschwerden können sich vor der Periode verstärken und trotzdem eine eigenständige Ursache haben.

Wie häufig ist PMS – und warum sind manche Frauen stärker betroffen?

Prämenstruelle Beschwerden sind häufig. Das Royal College of Obstetricians and Gynaecologists geht davon aus, dass etwa vier von zehn Frauen prämenstruelle Symptome erleben. Deutlich seltener sind Beschwerden so ausgeprägt, dass sie den normalen Alltag erheblich beeinträchtigen. In der Patienteninformation des RCOG wird dieser Anteil mit etwa zwei bis vier von hundert Frauen angegeben.[2][3]

Solche Zahlen hängen stark davon ab, was in einer Untersuchung überhaupt als PMS gezählt wird. Gelegentliche Gereiztheit oder Brustspannen vor der Periode sind etwas anderes als ein wiederkehrendes Beschwerdemuster mit deutlichem Leidensdruck. Je strenger Diagnosekriterien und tägliche Dokumentation angewendet werden, desto stärker trennt sich ein klinisch relevantes prämenstruelles Syndrom von allgemeinen zyklusabhängigen Beschwerden.

Warum zwei Frauen denselben hormonellen Zyklus vollkommen unterschiedlich erleben, lässt sich nicht mit einem einzelnen Risikofaktor erklären. Ein Teil dürfte in der bereits beschriebenen biologischen Empfindlichkeit gegenüber hormonellen Veränderungen liegen. Auch psychische Belastungen, Schlaf und Lebensumstände können beeinflussen, wie stark Beschwerden wahrgenommen werden und wie gut sie im Alltag aufgefangen werden.

Für Stress finden systematische Auswertungen tatsächlich einen Zusammenhang mit stärkeren prämenstruellen Beschwerden.[13] Ein Zusammenhang ist allerdings keine einfache Ursache-Wirkungs-Kette. PMS entsteht nicht, weil eine Frau ihren Stress schlecht genug „gemanagt“ hat. Umgekehrt können wiederkehrende Schmerzen, Schlafprobleme und emotionale Belastung selbst zusätzlichen Stress erzeugen.

Es gibt deshalb weder die typische PMS-Persönlichkeit noch eine Lebensweise, an der sich zuverlässig vorhersagen ließe, wer starke Beschwerden entwickelt. Die individuelle Reaktion auf den Zyklus ist mindestens ebenso wichtig wie äußere Einflüsse.

Bis hierhin reicht für das Grundverständnis: PMS entsteht wahrscheinlich nicht, weil der weibliche Zyklus „falsch“ läuft. Nach dem Eisprung verändert sich die hormonelle Umgebung ganz normal. Prämenstruelle Beschwerden sind häufig, starke Verläufe deutlich seltener. Wie empfindlich Körper und Nervensystem auf diese Veränderungen reagieren, unterscheidet sich von Frau zu Frau.

Wie lässt sich PMS erkennen?

Bei PMS liefert häufig nicht ein Laborwert, sondern der Kalender die wichtigste Information. Beschwerden müssen in einem erkennbaren Verhältnis zum Menstruationszyklus stehen.

Hormonbestimmungen können bei bestimmten medizinischen Fragestellungen durchaus sinnvoll sein. Einen einzelnen Progesteron-, Östrogen- oder anderen Laborwert, mit dem sich PMS zuverlässig feststellen lässt, gibt es jedoch nicht. Die Einordnung beruht vor allem darauf, wann die Beschwerden auftreten, wann sie verschwinden und ob sich dieses Muster wiederholt.[1][2]

Warum ein Symptomtagebuch so hilfreich ist

Im Rückblick wirkt ein schlechter Tag schnell zyklusabhängig, wenn kurz danach die Periode beginnt. Unser Gedächtnis ist für solche zeitlichen Muster jedoch nicht besonders zuverlässig. Deshalb wird empfohlen, die Beschwerden täglich und über mindestens zwei aufeinanderfolgende Zyklen festzuhalten.[1][2]

Notiert werden können beispielsweise:

  • erster Tag der Menstruation
  • Stimmung und Reizbarkeit
  • Ängstlichkeit oder Niedergeschlagenheit
  • Schlafqualität
  • Konzentration
  • Brustspannen
  • Blähungen oder Wassereinlagerungen
  • Kopf-, Rücken- oder Unterleibsschmerzen
  • Appetit und Heißhunger
  • Auswirkungen auf Arbeit, Beziehungen und Alltag

Eine einfache Skala von „nicht vorhanden“ über „leicht“ und „mittel“ bis „stark“ reicht oft aus. Das Ziel ist kein perfektes Protokoll, sondern ein sichtbarer Verlauf. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen stellt dazu ein eigenes PMS-Tagebuch zur Verfügung.[1]

Ein solches Tagebuch ist auch später hilfreich. Wird etwas verändert – etwa Bewegung, ein Medikament oder eine andere Maßnahme – lässt sich besser beurteilen, ob sich das Beschwerdemuster tatsächlich verändert hat.

PMS oder PMDS? Schwere und Art der Beschwerden machen den Unterschied

Die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) – international meist PMDD genannt – ist eine schwere prämenstruelle Störung. Im Vordergrund stehen besonders ausgeprägte psychische Beschwerden wie starke Reizbarkeit, depressive Stimmung, Angst oder emotionale Instabilität.

PMDS ist nicht einfach ein etwas unangenehmeres PMS. Für die medizinische Diagnose gelten genauere Kriterien hinsichtlich Art, Anzahl und zeitlichem Verlauf der Beschwerden sowie ihrer Auswirkungen auf Alltag, Arbeit und Beziehungen. Auch hier gehört die prospektive Dokumentation über mehrere Zyklen zur Einordnung.[4][5]

Wenn psychische Beschwerden jeden Monat erhebliche Konflikte verursachen, Arbeit oder Alltag kaum noch möglich sind oder eine ausgeprägte depressive Symptomatik auftritt, sollte das medizinisch oder psychotherapeutisch abgeklärt werden.

Bei akuten Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.

Nicht alles vor der Periode ist PMS

Der Zeitpunkt allein macht aus einem Symptom noch kein PMS. Manche Beschwerden treten zufällig in derselben Phase auf. Andere Erkrankungen können sich vor der Menstruation verstärken.

Regelschmerzen beziehungsweise primäre Dysmenorrhoe sind ein gutes Beispiel. Typische krampfartige Schmerzen stehen besonders während der Menstruation im Vordergrund und hängen wesentlich mit Prostaglandinen und den Kontraktionen der Gebärmutter zusammen. PMS beginnt dagegen bereits vor der Blutung. Beides kann gleichzeitig auftreten.

Auch Migräne, Reizdarmsyndrom, Endometriose, Schilddrüsenerkrankungen, depressive Erkrankungen oder Angststörungen können Beschwerden verursachen, die sich mit PMS überschneiden.[1][2]

Bestehen Symptome während des gesamten Monats und werden lediglich vor der Periode stärker, passt das eher zu einer prämenstruellen Verstärkung bereits vorhandener Beschwerden als zu einem reinen PMS. Gerade bei psychischen Beschwerden ist diese Unterscheidung wichtig, weil eine Behandlung nicht ausschließlich auf einige Tage des Zyklus beschränkt werden sollte, wenn das eigentliche Problem dauerhaft besteht.

Auch die Lebensphase kann das Muster verändern. Werden die Zyklen zunehmend unregelmäßig und folgen Beschwerden nicht mehr dem vertrauten Rhythmus, kann beispielsweise eine beginnende Perimenopause die Einordnung erschweren. Unser Ratgeber Bin ich in den Wechseljahren? erklärt, woran sich diese hormonelle Übergangsphase erkennen lässt.

Was kann PMS-Beschwerden beeinflussen?

Rund um PMS kursieren lange Listen mit Regeln: kein Kaffee, kein Zucker, möglichst wenig Salz, mehr Yoga, bestimmte Kräuter und am besten gleich mehrere Nahrungsergänzungsmittel. Für viele dieser Empfehlungen ist die Studienlage deutlich dünner, als ihre Verbreitung vermuten lässt.[1][11]

Das heißt nicht, dass Veränderungen im Alltag bedeutungslos sind. Bewegung, Schlaf, Ernährung und der Umgang mit Stress beeinflussen das allgemeine Wohlbefinden und können auch in der prämenstruellen Phase eine Rolle spielen. Sie sollten aber nicht zu der Botschaft führen, ausgeprägtes PMS entstehe durch einen unzureichend optimierten Lebensstil.

Bewegung, Schlaf und Stress

Regelmäßige Bewegung gehört zu den häufig empfohlenen nicht-medikamentösen Ansätzen. Systematische Auswertungen deuten darauf hin, dass körperliche Aktivität PMS-Beschwerden reduzieren kann. Die eingeschlossenen Studien unterscheiden sich allerdings deutlich hinsichtlich Trainingsform, Dauer und Qualität.[12]

Es gibt deshalb keinen überzeugenden Grund, jeder Frau dieselbe Sportart oder denselben Trainingsplan für die zweite Zyklushälfte vorzuschreiben. Spaziergänge, Ausdauerbewegung, Krafttraining, Yoga oder andere Formen können passen. An Tagen mit stärkeren Beschwerden darf die Belastung auch geringer ausfallen.

Schlaf lohnt sich separat zu betrachten. PMS kann mit Schlafproblemen einhergehen. Gleichzeitig machen wenige oder unruhige Nächte Reizbarkeit, Müdigkeit, Hunger, Schmerzempfinden und Konzentration nicht unbedingt besser. Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus behandelt PMS nicht automatisch, kann aber verhindern, dass Schlafmangel zusätzliche Beschwerden auf einen ohnehin schwierigen Zeitraum legt.

Stress ist ebenfalls keine einfache PMS-Ursache. Hohe Belastung kann beeinflussen, wie Beschwerden erlebt werden und wie viel Erholung im Alltag möglich ist. Gleichzeitig erzeugen Schmerzen, schlechter Schlaf und emotionale Anspannung selbst wieder Stress.[13]

Was bei einer Stressreaktion hormonell tatsächlich passiert – und warum die verbreitete Vorstellung einer pauschal „erschöpften HPA-Achse“ zu kurz greift – erklären wir im Ratgeber HPA-Achse und Cortisol.

Ernährung und Mikronährstoffe: Was ist tatsächlich untersucht?

Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt die Grundlage. Ein spezieller „PMS-Ernährungsplan“, der den Zyklus bei jeder Frau hormonell ausbalanciert, lässt sich aus der Forschung nicht ableiten.

Einzelne Mikronährstoffe wurden dennoch in klinischen Studien untersucht. Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich nach Nährstoff, Dosierung, untersuchter Personengruppe und Qualität der Studie. Eine neuere systematische Auswertung randomisierter Studien fand positive Signale unter anderem für Calcium, Vitamin B6 und Zink, weist zugleich aber auf erhebliche methodische Einschränkungen der vorhandenen Forschung hin.[6]

NährstoffWie ist die PMS-Forschung einzuordnen?Was ist praktisch wichtig?
CalciumCalcium gehört zu den länger untersuchten Mikronährstoffen. Kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten liefern Hinweise auf eine Verringerung verschiedener PMS-Beschwerden. Die Ergebnisse sind dennoch keine pauschale Empfehlung für jede Frau.[6][11]Die gesamte Calciumzufuhr aus Lebensmitteln und Ergänzungen zählt. Studienergebnisse mit bestimmten Dosierungen sind keine allgemeine Einnahmeempfehlung.
Vitamin B6Für Vitamin B6 gibt es positive Signale, besonders bei psychischen Beschwerden. Die zugrunde liegenden Studien sind jedoch nicht durchgehend von hoher Qualität.[6]Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit und zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Hohe Dosierungen aus älteren PMS-Studien sollten nicht eigenständig übernommen werden.
MagnesiumMagnesium wurde mehrfach untersucht. Die Ergebnisse sind widersprüchlich und erlauben derzeit keine klare Aussage, dass eine Ergänzung PMS allgemein verbessert.[11]Magnesium trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion und einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Für eine Ergänzung zählen Versorgung, Dosierung und Verträglichkeit.
ZinkNeuere Studien liefern interessante Signale. Die Datenbasis ist jedoch kleiner und weniger gefestigt als für etablierte medizinische Behandlungen.[6]Eine langfristig hohe Zinkzufuhr ist nicht beliebig steigerbar und kann unter anderem den Kupferstoffwechsel beeinflussen.

Warum bei Vitamin B6 die Dosis besonders wichtig ist

Vitamin B6 ist ein gutes Beispiel dafür, warum Studienergebnisse nicht direkt in eine Dosierungsanleitung übersetzt werden sollten. In älteren PMS-Untersuchungen wurden teilweise deutlich höhere Mengen eingesetzt, als heute für die langfristige tägliche Zufuhr als unproblematisch angesehen werden.[11]

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit nennt für Erwachsene einschließlich Schwangerer und Stillender einen tolerierbaren oberen Zufuhrwert von 12,5 mg Vitamin B6 pro Tag. Hintergrund ist insbesondere das Risiko peripherer Neuropathien bei längerfristig zu hoher Zufuhr.[10]

Dieser Wert ist keine Einnahmeempfehlung und auch keine Schwelle, ab der unmittelbar eine Nervenschädigung eintritt. Er macht aber deutlich, warum alte Hochdosisstudien nicht als Anleitung zur Selbstbehandlung dienen sollten.

Mönchspfeffer und andere Pflanzenstoffe

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) gehört zu den besser untersuchten Pflanzen bei prämenstruellen Beschwerden. Systematische Auswertungen randomisierter Studien berichten positive Ergebnisse. Gleichzeitig unterscheiden sich die untersuchten Extrakte, Dosierungen, Diagnosekriterien und Messmethoden erheblich.[7]

Die Ergebnisse eines standardisierten Extrakts lassen sich deshalb nicht automatisch auf jedes beliebige Mönchspfefferprodukt übertragen. Auch die pauschale Aussage, Mönchspfeffer „bringe die Hormone ins Gleichgewicht“, beschreibt weder den Forschungsstand noch einen einheitlich belegten Mechanismus besonders gut.

Frauenmantel und Schafgarbe besitzen eine lange traditionelle Anwendungsgeschichte. Traditionelle Nutzung ist jedoch eine andere Evidenzebene als eine kontrollierte klinische Studie. Für einen PMS-Ratgeber sollten beide Ebenen nicht miteinander vermischt werden.

Auch Nachtkerzenöl, Safran und weitere Pflanzenstoffe wurden untersucht. Je nach Stoff und Beschwerde unterscheiden sich die Ergebnisse erheblich; für mehrere verbreitete Mittel ist die Datenlage uneinheitlich.[11]

Pflanzlich bedeutet zudem nicht automatisch nebenwirkungs- oder wechselwirkungsfrei. Besonders bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme, hormoneller Behandlung, Kinderwunsch, Schwangerschaft oder bestehenden Erkrankungen sollte vor der Einnahme entsprechender Präparate fachlich geprüft werden, ob der konkrete Stoff zur individuellen Situation passt.

Welche medizinischen Behandlungen gibt es bei PMS und PMDS?

Wenn prämenstruelle Beschwerden den Alltag deutlich beeinträchtigen, muss die Antwort nicht bei Ernährung, Bewegung oder Nahrungsergänzung enden. Die ACOG-Leitlinie zu prämenstruellen Störungen betrachtet die Behandlung multimodal: Je nach Beschwerdebild kommen Aufklärung und Selbstmanagement, psychologische Verfahren sowie hormonelle und nicht-hormonelle Medikamente infrage.[4]

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) gehören besonders bei ausgeprägten psychischen Beschwerden und PMDS zu den am besten untersuchten Medikamenten. Eine Cochrane-Auswertung von 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass SSRI prämenstruelle Beschwerden wahrscheinlich reduzieren. Untersucht wurden sowohl eine kontinuierliche Einnahme als auch eine Behandlung, die auf die Lutealphase begrenzt ist.[8]

Dass diese Medikamente bei prämenstruellen Störungen eingesetzt werden, bedeutet nicht automatisch, dass PMS eine Depression ist. Die Wirkung passt vielmehr zu der Beteiligung serotonerger Signalwege an bestimmten prämenstruellen Beschwerden.

Auch kombinierte hormonelle Verhütungsmittel können bei bestimmten Frauen infrage kommen. Für Präparate mit Drospirenon gibt es beispielsweise kontrollierte Studien bei PMDS beziehungsweise stärker beeinträchtigenden prämenstruellen Beschwerden. Eine Cochrane-Auswertung sieht mögliche Vorteile, beschreibt gleichzeitig aber häufiger Nebenwirkungen als unter Placebo.[9]

Ob eine hormonelle Verhütung passt, hängt nicht allein vom PMS ab. Verhütungswunsch, Migräne, individuelle Risikofaktoren, mögliche Nebenwirkungen und insbesondere das Thromboserisiko müssen in die Entscheidung einbezogen werden.

Bei bestimmten Beschwerden können darüber hinaus Schmerzmittel oder andere medizinische Ansätze eingesetzt werden. Für sehr schwere Verläufe stehen in der spezialisierten Behandlung weitere hormonelle Möglichkeiten zur Verfügung. Solche Therapien greifen deutlich stärker in den Zyklus ein und gehören in ärztliche Hand.[2][4]

Eine verbreitete Theorie verdient ebenfalls eine klare Einordnung: Progesteron einzunehmen, weil PMS angeblich grundsätzlich durch einen Progesteronmangel entsteht, ist keine einfache kausale Behandlung. Auch das IQWiG beschreibt die Vorstellung eines generell zu niedrigen beziehungsweise zu schnell sinkenden Progesteronspiegels als überholt.[11]

Wann PMS-Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten

Eine medizinische Einordnung ist besonders sinnvoll, wenn Beschwerden neu auftreten, ungewöhnlich stark sind oder regelmäßig den Alltag einschränken. Das gilt ebenso, wenn sich das vermeintliche PMS-Muster beim Führen eines Tagebuchs gar nicht bestätigt.

Eine Abklärung ist beispielsweise sinnvoll bei:

  • ausgeprägter depressiver Stimmung oder starker Angst
  • massiver Reizbarkeit oder Konflikten, die jeden Monat wiederkehren
  • Arbeits-, Schul- oder Studienausfällen durch die Beschwerden
  • starken oder neuartigen Kopfschmerzen
  • starken Unterleibsschmerzen
  • ungewöhnlich starken oder veränderten Blutungen
  • Beschwerden, die während des gesamten Zyklus bestehen
  • deutlich unregelmäßiger werdenden Zyklen
  • Verdacht auf Endometriose, Schilddrüsenerkrankung, Migräne oder eine psychische Erkrankung

Eine gynäkologische oder hausärztliche Abklärung bedeutet nicht automatisch, dass anschließend Medikamente notwendig sind. Sie hilft zunächst dabei, das Muster zu überprüfen, andere Ursachen nicht zu übersehen und gemeinsam zu entscheiden, wie stark überhaupt behandelt werden muss.

Fazit: Bei PMS zählt das Muster mehr als ein einzelnes Hormon

PMS beschreibt wiederkehrende körperliche und psychische Beschwerden in der Zeit vor der Menstruation. Entscheidend ist nicht, ob an einem einzelnen Tag Brustspannen, Müdigkeit oder Gereiztheit auftreten. Typisch ist das wiederkehrende Muster in der zweiten Zyklushälfte mit anschließender Besserung nach Beginn der Periode.

Die Ursache lässt sich nicht auf ein einzelnes „Hormonungleichgewicht“ reduzieren. Östrogen und Progesteron verändern sich im normalen Zyklus. Bei PMS und besonders bei PMDS scheint vielmehr die individuelle Reaktion von Körper und Nervensystem auf diese Veränderungen eine Rolle zu spielen. Allopregnanolon, GABA und Serotonin gehören zu den Systemen, die dabei untersucht werden.

Prämenstruelle Beschwerden sind häufig. Deutlich seltener erreichen sie eine Stärke, die Alltag, Arbeit oder Beziehungen erheblich beeinträchtigt. Auch das hilft bei der Einordnung: PMS ist weder eine seltene Besonderheit noch sollte erheblicher monatlicher Leidensdruck einfach als etwas betrachtet werden, das zur Menstruation eben dazugehört.

Ein Symptomtagebuch über mindestens zwei Zyklen kann aus dem Gefühl „vor meiner Periode geht es mir immer schlecht“ ein überprüfbares Muster machen. Das ist häufig der sinnvollste erste Schritt – noch bevor ein Laborwert, Supplement oder Medikament ins Spiel kommt.

Danach lässt sich gezielter entscheiden: Sind die Beschwerden mild und lassen sich einzelne Alltagseinflüsse verbessern? Soll ein bestimmter Nährstoff oder Pflanzenstoff überhaupt näher betrachtet werden? Oder beeinträchtigt PMS das Leben so stark, dass eine medizinische Behandlung die sinnvollere nächste Ebene ist?

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FAQ – Häufige Fragen zu PMS

Was ist PMS einfach erklärt?

PMS steht für prämenstruelles Syndrom. Gemeint sind körperliche und psychische Beschwerden, die wiederholt vor der Menstruation auftreten und mit Beginn der Periode wieder deutlich nachlassen. Typisch sind beispielsweise Brustspannen, Blähungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen.

Wann beginnt PMS vor der Periode?

PMS-Beschwerden können einige Tage bis etwa zwei Wochen vor der Menstruation beginnen. Sie treten nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte auf und bessern sich üblicherweise mit Beginn der Regelblutung wieder.

Wie lange dauert PMS?

Die Dauer ist individuell. Manche Frauen bemerken Beschwerden nur wenige Tage, andere bereits deutlich früher in der zweiten Zyklushälfte. Charakteristisch ist, dass sich die Beschwerden mit Beginn der Menstruation bessern und anschließend wieder eine weitgehend beschwerdefreie Phase folgt.

Wie kann ich herausfinden, ob ich PMS habe?

Am hilfreichsten ist ein tägliches Symptomtagebuch über mindestens zwei Menstruationszyklen. Dabei werden Beschwerden, ihre Stärke und der Beginn der Menstruation dokumentiert. So lässt sich erkennen, ob tatsächlich ein wiederkehrendes prämenstruelles Muster besteht.

Welche Hormone verursachen PMS?

PMS lässt sich nicht auf ein einzelnes Hormon zurückführen. Östrogen und Progesteron verändern sich nach dem Eisprung und fallen vor der Menstruation ab. Frauen mit PMS haben dabei nicht zwingend ungewöhnliche Hormonwerte. Wahrscheinlich spielt die individuelle Empfindlichkeit von Körper und Nervensystem gegenüber diesen Veränderungen eine größere Rolle.

Wie häufig ist PMS?

Prämenstruelle Beschwerden sind häufig. Das RCOG geht davon aus, dass etwa vier von zehn Frauen PMS-Symptome erleben. Nur bei einem deutlich kleineren Anteil sind die Beschwerden so stark, dass sie den Alltag erheblich beeinträchtigen. Die Häufigkeitsangaben unterscheiden sich zwischen Studien, weil nicht überall dieselben Diagnosekriterien verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen PMS und PMDS?

PMDS ist eine schwere prämenstruelle Störung, bei der insbesondere psychische Beschwerden wie starke Reizbarkeit, depressive Stimmung, Angst oder emotionale Instabilität den Alltag deutlich beeinträchtigen. Für die medizinische Diagnose gelten genauere Kriterien als für ein allgemeines PMS.

Welche Vitamine und Mineralstoffe werden bei PMS untersucht?

Untersucht wurden unter anderem Calcium, Vitamin B6, Magnesium und Zink. Für Calcium und Vitamin B6 gibt es positive Studiensignale, die Evidenz ist insgesamt jedoch uneinheitlich. Besonders hohe Vitamin-B6-Dosierungen aus älteren PMS-Studien sollten wegen des Risikos einer übermäßigen Zufuhr nicht eigenständig übernommen werden.

Leitlinien & medizinische Patienteninformationen

  1. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Gesundheitsinformation.de: Prämenstruelles Syndrom (PMS). Zur Patienteninformation
  2. Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG): Managing premenstrual syndrome (PMS). Zur Patienteninformation
  3. Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG): Premenstrual Syndrome, Management – Green-top Guideline No. 48. Zur Leitlinie
  4. American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG): Management of Premenstrual Disorders. Clinical Practice Guideline No. 7, 2023. Zur Leitlinie

Wissenschaftliche Studien & Fachliteratur

  1. Hantsoo L, Epperson CN: Allopregnanolone in premenstrual dysphoric disorder (PMDD): Evidence for dysregulated sensitivity to GABA-A receptor modulating neuroactive steroids across the menstrual cycle. Neurobiology of Stress, 2020. Zur Publikation
  2. Robinson J et al.: Effect of nutritional interventions on the psychological symptoms of premenstrual syndrome in women of reproductive age: a systematic review of randomized controlled trials. Journal of Human Nutrition and Dietetics, 2025. Zur Publikation
  3. Verkaik S et al.: The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis. American Journal of Obstetrics and Gynecology, 2017. Zur Publikation
  4. Jespersen C et al.: Selective serotonin reuptake inhibitors for premenstrual syndrome and premenstrual dysphoric disorder. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2024. Zur Publikation
  5. Ma S et al.: Oral contraceptives containing drospirenone for premenstrual syndrome. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2023. Zur Publikation
  6. European Food Safety Authority (EFSA): Dietary Reference Values – Vitamin B6. Tolerable Upper Intake Level für Erwachsene: 12,5 mg pro Tag. Zur EFSA
  7. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Gesundheitsinformation.de: Behandlung von PMS-Beschwerden. Zur Patienteninformation
  8. Pearce E et al.: Exercise for premenstrual syndrome: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. BJGP Open, 2020. Zur Publikation
  9. Bencker C et al.: Associations between premenstrual symptoms and traumatic stress: a systematic review and three multilevel meta-analyses. British Journal of Psychiatry, 2025. Zur Publikation

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Über Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber des Gesundheitsfundaments und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Heilpraktiker und holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft, liebe Mikronährstoffe und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.

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