Blog rund um Ernährung, Gesundheit und Langlebigkeit

In meinem Blog bekommt Ihr viele Informationen rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Lebensoptimierung und Gesundheitsberatung. Bitte beachtet, dass ich die meisten Gesundheitstipps zwar im Selbstversuch teste, derartige Anregungen jedoch niemals einen Arztbesuch ersetzen können. Bitte geht bei unklaren Beschwerden zum Arzt.

NatuGena yourEPI verstehen: Gentest, DNA-Bericht und Produkte

yourEPI Gentest DNA-Bericht und Produkte von NatuGena

Vielleicht bist Du über einen Produktnamen wie Life-Base-Pro, MethylModulator oder Athletic-GPS-Pro auf yourEPI gestoßen. Oder Du interessierst Dich für den Gentest und fragst Dich, was nach der Speichelprobe eigentlich passiert. Auf den ersten Blick stehen ein DNA-Test, mehr als 500 SNPs, verschiedene Ergebniswerte und mehrere Nahrungsergänzungsmittel nebeneinander. Wie diese Teile zusammengehören, ist nicht sofort zu erkennen.

yourEPI ist als Gesamtkonzept gedacht: Der Test untersucht ausgewählte genetische Varianten. Ein digitaler Bericht ordnet sie größeren Themenfeldern zu. Die Produkte greifen einige dieser Bereiche mit festen Rezepturen auf. Der Test misst dabei weder einen aktuellen Nährstoffmangel noch stellt er automatisch fest, welches Produkt Du einnehmen solltest.

Dieser Artikel übersetzt das System Schritt für Schritt: Warum wird überhaupt getestet? Welche Werte stehen im Bericht? Was bedeuten sie im Alltag? Wie entsteht daraus eine vernünftige Entscheidung über Ernährung, Lebensstil, Laborwerte oder ein Produkt? Nach dem Lesen solltest Du einschätzen können, ob der Test zu Deiner Frage passt und welcher nächste Schritt für Dich sinnvoll ist.

Den gesamten Artikel lesen »

Regeneration verstehen: Wie der Körper repariert, aufräumt und sich erneuert

Regeneration des Körpers als Werkstatt aus Erkennen Aufräumen Reparieren und Erneuern

Du hast geschlafen, Dich ausgeruht und trotzdem fühlt sich der Morgen nicht nach einem Neustart an? Dann liegt die Frage nahe, was der Körper während einer Regenerationsphase eigentlich tut. Repariert er nachts tatsächlich Zellen? Werden Muskeln, Gehirn und Organe nacheinander gewartet? Und warum kann eine lange Nacht biologisch trotzdem nicht ausreichen?

Regeneration wird häufig mit Entspannung oder Schlaf gleichgesetzt. Beides schafft günstige Bedingungen. Die eigentliche Arbeit reicht jedoch tiefer: Zellen erkennen Schäden, zerlegen unbrauchbare Bestandteile, reparieren Moleküle, ersetzen verbrauchte Zellen, ordnen Gewebe neu und passen sich an Belastungen an. Diese Prozesse laufen am Tag und in der Nacht.

Schlaf verändert ihre Arbeitsbedingungen. Bewegung setzt neue Anpassungsreize. Ernährung liefert Energie und Baustoffe. Die innere Uhr koordiniert zeitliche Abläufe. Immunsystem, Hormone, Nervensystem, Durchblutung und Mitochondrien wirken daran mit. Kein einzelner Schalter steuert die gesamte Werkstatt.

Dieser Ratgeber erklärt Regeneration deshalb nicht als Versprechen grenzenloser Selbstheilung. Er zeigt, was der Körper tatsächlich reparieren und erneuern kann, welche Systeme daran beteiligt sind, wo biologische Grenzen liegen und warum die Regenerationsbilanz trotz Ruhe negativ bleiben kann.

Den gesamten Artikel lesen »

Schlafphasen verstehen: Was nachts in Körper und Gehirn passiert

Schlaftracker am Morgen mit Schlafphasen, Tiefschlaf und REM-Schlaf im Blick

Du hast lange genug geschlafen und fühlst Dich trotzdem nicht richtig erholt. Auf dem Display Deiner Uhr oder Deines Rings sieht die Nacht zunächst ordentlich aus: mehrere Schlafzyklen, etwas Tiefschlaf, einige REM-Phasen und ein Schlafscore, der gar nicht so schlecht wirkt.

Dann bleibt der Blick an einer Zahl hängen. Nur 48 Minuten Tiefschlaf. Sehr viel Leicht- oder Kernschlaf. Weniger REM als in der Nacht davor. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, wie Du Dich fühlst, sondern darum, ob Deine Schlafphasen „gut“ verteilt waren.

Der menschliche Schlaf lässt sich tatsächlich in verschiedene Stadien einteilen. Diese Stadien folgen jedoch keinem starren Stundenplan. Sie verändern sich im Laufe der Nacht, reagieren auf Schlafdruck und innere Uhr und schwanken mit Alter, Belastung, Erkrankungen, Medikamenten und vielen weiteren Einflüssen.

Den gesamten Artikel lesen »

Sekretorisches IgA verstehen: Schleimhautschutz, Mikrobiom und Stuhlwert

Sekretorisches IgA an den Schleimhautkontaktflächen von Augen Nase Mund Atemwegen und Darm

Vielleicht hältst Du gerade einen Stuhlbefund in der Hand. Dort steht sekretorisches IgA, abgekürzt sIgA, und der Wert ist erhöht, erniedrigt oder mit einem Pfeil markiert. Die naheliegende Frage lautet: Ist meine Schleimhautabwehr zu aktiv, zu schwach oder sogar gestört?

Die ehrliche Antwort beginnt damit, den Laborwert nicht mit dem gesamten System zu verwechseln. Gemessen wird eine Menge in einer Probe. Dahinter steht jedoch ein fein abgestimmter Regelkreis aus Schleimhaut, B-Zellen, Plasmazellen, Epithel, Mikrobiom und laufender Antigenbegegnung.

Dieses System löst ein erstaunliches Alltagsproblem. Über Augen, Nase, Mund, Atemwege und Darm trifft Dein Körper ununterbrochen auf Nahrung, Staub, Pollen, Mikroorganismen und ihre Bestandteile. Trotzdem darf nicht jede Begegnung eine Entzündung auslösen. Einer der Gründe dafür ist sIgA: Es kann Kontakte im Schleim ordnen, bevor das Gewebe selbst stärker reagieren muss.

Sekretorisches IgA ist damit weniger der Antikörper des offenen Kampfes als ein Werkzeug biologischer Deeskalation. Es bindet, hält auf Abstand, verklumpt, neutralisiert oder begleitet Stoffe mit dem Sekret wieder hinaus. Im Darm steht es zugleich in einem fortlaufenden Austausch mit dem Mikrobiom.

In diesem Artikel erfährst Du, was sekretorisches IgA von IgA im Blut unterscheidet, woher die Schleimhautabwehr ihre Informationen bekommt, weshalb manche Bakterien besonders stark mit IgA beschichtet werden und was ein hoher oder niedriger Stuhlwert tatsächlich aussagen kann. Am Ende sollst Du vor allem wissen, welcher nächste Schritt zu Deinem Befund passt.

Den gesamten Artikel lesen »

Zöliakie verstehen: Was Gluten im Dünndarm auslöst - und warum Erholung Zeit braucht

Zöliakie verstehen als Weg von der Diagnose über die glutenfreie Ernährung bis zur Erholung des Dünndarms

Vielleicht vermutest Du eine Zöliakie, weil Dein Bauch seit Jahren empfindlich reagiert. Vielleicht wurde bei Dir ein Eisenmangel gefunden, der immer wiederkehrt. Oder die Diagnose steht bereits und Du fragst Dich, warum es Dir trotz glutenfreier Ernährung noch nicht so gut geht, wie Du erwartet hattest.

Der Satz „Essen Sie ab jetzt glutenfrei“ klingt zunächst eindeutig. Im Alltag öffnet er jedoch eine ganze Reihe neuer Fragen: Was geschieht bei Zöliakie eigentlich im Dünndarm? Ist jede Reaktion auf Weizen dasselbe? Welche Blutwerte sind aussagekräftig? Was bedeutet Marsh 3c? Reicht es, Brot, Pizza und Pasta durch glutenfreie Varianten zu ersetzen? Und wie lange braucht der Körper, bis sich eine jahrelang geschädigte Schleimhaut wieder erholt?

Zöliakie ist keine gewöhnliche Lebensmittelunverträglichkeit. Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der Gluten unter bestimmten genetischen Voraussetzungen eine fehlgeleitete Immunreaktion auslöst. Diese Reaktion kann die Schleimhaut des oberen Dünndarms verändern und damit genau die Fläche beeinträchtigen, über die Nährstoffe aufgenommen werden.

Die Diagnose beendet deshalb nicht nur den Kontakt mit einem Auslöser. Sie markiert den Anfang eines zweiten Prozesses: Die Ernährung muss sicher glutenfrei werden, bestehende Mängel müssen erkannt und die Versorgung muss wieder tragfähig aufgebaut werden. Je nachdem, wie lange die Erkrankung unentdeckt blieb und wie ausgeprägt die Schleimhautschädigung war, kann dieser Weg Monate oder mehrere Jahre dauern.

Den gesamten Artikel lesen »

Markenwissen: MITOcare Öle im Vergleich

MITOcare Öle mit Fischöl, Algenöl, Krillöl, Leinöl, Olivenöl und MCT C8 im Vergleich

Premium Natural Omega 3 Öl, Olivenöl + Omega 3, Omega PL, Natives Leinöl, zwei native Olivenöle und MCT C8 – unter der Bezeichnung MITOcare Öle stehen Produkte nebeneinander, die ernährungsphysiologisch kaum dieselbe Aufgabe erfüllen. Einige liefern EPA und DHA, eines liefert Alpha-Linolensäure, zwei sind klassische Olivenöle für die Küche und MCT C8 besteht aus einer mittelkettigen Fettsäure aus Kokosöl.

Die Flaschen sehen nach einer zusammengehörenden Produktserie aus. Bei der Auswahl hilft diese Gemeinsamkeit jedoch wenig. Leinöl ist kein pflanzliches Fischöl, ein reines Olivenöl ist kein Omega-3-Konzentrat und MCT C8 gehört trotz seiner flüssigen Form in eine eigene Kategorie. Selbst Fisch-, Algen- und Krillöl unterscheiden sich deutlich bei Fettsäuremenge, Tagesportion und Darreichungsform.

Dieser Markenwissen-Ratgeber ordnet die Produkte nach ihrer tatsächlichen Funktion ein. Nach dem Lesen solltest Du erkennen, welche MITOcare Öle direkt miteinander vergleichbar sind, wann ALA, EPA oder DHA gemeint ist und welches Produkt eher zur kalten Küche, zur gezielten Omega-3-Zufuhr oder zum C8-Konzept gehört.

Den gesamten Artikel lesen »