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Alzheimer-Therapie im Frühstadium - UCLA-Studie bringt erste Erfolge

UCLA Alzheimer Studie

Wie Ihr bestimmt schon festgestellt habt, werden meine Blogartikel in letzter Zeit immer umfangreicher. Aufgrund des Aufwands den ich betreibe, um sinnvolle Quellen zu recherchieren, schaffe ich es deshalb nicht mehr so oft wie sonst zu bloggen. Den vergangenen Monat habe ich mir ein sehr interessantes Thema herausgepickt. Der Artikel ist zwar nicht ganz so lang, dafür aber komplex. Ich will trotzdem einen Versuch wagen, es Euch in meinem Style vorzustellen.

Es geht um eine relativ frische Studie an der UCLA unter der Schirmherrschaft des Professors Dale E. Bredesen, der in der Behandlung von Alzheimer ein ganzes Set von therapeutischen Maßnahmen am Patienten zum Einsatz brachte. Hierbei ging es besonders um eine mögliche Intervention im Frühstadium, dem sogenannten MCI (Mild Cognitive Impairment) oder auch SCI (Subjective Cognitive Impairment).

Aus den Misserfolgen der Vergangenheit gelernt

Wie nicht anders zu erwarten, hat man mit sogenannten Monotherapeutika bei einer komplexen Erkankung wie Alzheimer bislang keine wirklich durchschlagenden Erfolge verzeichnen können. Zu den Ursachen in der Entstehung von Alzheimer gibt es die verschiedensten Theorien zu möglichen Auslösefaktoren.

Die wohl bekanntesten sind:

Aber auch andere Faktoren stehen auf der Liste:

Durch diese Vielzahl der in Frage kommenden Möglichkeiten darf man sich durchaus einig sein, dass es sich bei Alzheimer um ein multifaktorielles Erkrankungsbild handelt. Es macht demnach wenig Sinn weiterhin isolierten Problemlösungen nachzugehen.

Das Alzheimer-Therapiesystem der UCLA-Studie

Mit diesem Wissen ist es bei einer beginndenden Demenz ein sinnvollerer Therapieansatz alle bekannten Faktoren zu berücksichtigen. Hierzu wird ein einzelnes Präparat kaum in der Lage sein. Man benötigt vielmehr ein ganzes Set an Tools, um einer fortschreitenden Degeneration wirksam zu begegnen.

Medizinskandal Alterung

Genau hier setzt die UCLA-Studie an. Es handelt sich zwar um eine kleine Studie, an der nur 10 Probanden teilnahmen, jedoch bei 9 von 10 Probanden konnte durch diesen Therapieansatz ihr beginnendes Demenz-Frühstadium angehalten und sogar zurückentwickelt werden. 6 der Probanden waren nach diesem System wieder in der Lage, in ihre Jobs zurückzukehren. Lediglich 1 Proband erfuhr keine nennenswerte Besserung seines Gesundheitszustandes. Dieser befand sich allerdings schon im Spätstadium der Alzheimer-Erkrankung.

Eine Erfolgsquote dieser Art ist bislang einmalig in der Therapie von Frühdemenzen. Die Tatsache, dass ein Proband im Spätstadium keine wesentliche Besserung erfuhr, macht eine Intervention im Frühstadium um so dringlicher. Ob ein lebenslanges Durchführen dieses Therapiesystems notwendig ist, steht noch zur Diskussion. Hielten sich die Probanden jedoch an das System, blieb der Gesundheitszustand stabil. Der längste Begleitungszeitraum erstreckte sich über 2,5 Jahre.

Patient Geschichte, Evaluation Diagnose Status nach der Studie
67F 3/3 Über 2 Jahre unspezifische Gedächtnisprobleme; Familienhistorie+ aMCI Normal, auch nach 2,5 Jahren; wieder im Job
69M 4/3 Über 12 Jahre Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓; FDG-PET+, NPsych+ Early AD "Klare Verbesserung"; wieder im Job
70M 4/3 4 Jahre Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓; NPsych+, MemTrax-Kriterien nicht erfüllt AD Verbesserung; MemTrax-Kriterien erfüllt
75M 3/3 1 Jahr Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓ SCI Verbesserung; wieder im Job
75F C677T 1 Jahr Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓ aMCI/early AD Verbesserung
55F 3/3 4 Jahre Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓ aMCI/early AD Normal; wieder im Job
72M 3/3 7 Jahre Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓ aMCI Verbesserung; wieder im Job
55M 4/3 2 Jahre Verschlechterung des Gedächtnisses ⇓ SCI Normal; wieder im Job
63F 4/3 Lewy Body Demenz, milde kognitive Einschränkung ⇓ SCI Normal, amyloid PET negativ; wieder im Job
60F 4/3 Innerhalb von 4 Jahren rapide Verschlechterung der konitiven Funktionen ; MoCA 6, amyloid PET+ Late AD Weiterhin Verschlechterung

Quelle: impactaging.com

Wie setzt setzt sich das System zusammen

In dem veröffentlichen Paper bei impactaging.com wird das Schema als sogananntes System 1.0 vorgestellt. Die Tabelle ist als solches schon sehr aufschlussreich, da dort eine Menge Komponenten auftauchen, die ich im Gesundheitsfundament sowie im Blog verankert habe. Viele der beschriebenen Dinge finden sich auch in der Mitochondrialmedizin wieder.

Ich habe das System für Euch mal ins Deutsche übersetzt (Übersetzungsfehler nicht ausgeschlossen):

Ziele Maßnahmen Begründungen und Quellen
Optimieren der Ernährung: Kohlenhydrate herunterfahren (Low Carb - Keto), Entzündungsreaktionen eindämmen. Den Patienten wurden einige Ernährungsweisen zur Auswahl gestellt, im Großen und Ganzen: antientzündlich, niederglykämisch, und getreidearm Verminderung von Entzündungsreaktionen, sowie Insulinresistenz
Unterstützen von Autophagie, sowie Ketose Minimum 12-Stunden-Fasten jede Nacht, bei 3 Std. Nahrungsmittelstopp vor dem Schlafengehen Reduktion des Insulinlevels, sowie Beta-Amyloid
Stressreduktion Je nach Vorliebe: Yoga, Meditation, Musik, etc. Absenken von Cortisol, CRF, Stressachse.
Schlaflevel optimieren möglichst 8 Std. Schlaf pro Nacht; Melatonin 0.5mg oral/Nacht; Tryptophan 500 mg oral 3x/Woche (zum Durchschlafen). Ausschluss von Schlafapnoe. [36]
Körperliches Training 30 - 60 Minuten täglich , 4 - 6 Tage die Woche [37, 38]
Gehirntraining Logiktraining und Kreativität [39]
Homocystein absenken unter 7 Methyl-B12, MTHF (Folat), P5P; TMG wenn nötig [40]
Serum B12 über 500 pg/mol bringen Methyl-B12 [41]
CRP <1.0; A/G >1.5 Antientzündliche Ernährung; Curcumin; DHA/EPA; Verbesserung des Hygienezustands wichtiger Entzündungsmarker bei Alzheimer
Insulinlevel steigt zu schnell < 7; Hgb A1c < 5.5 Ernährungsweise s. o. Typ II Diabetes-Alzheimer-Zusammenhang
Hormonlevel regulieren Optimieren von fT3, fT4, E2, TSH, Progesteron, Pregnenolon, Cortisol [5, 42]
Darmflora optimieren wenn notwendig Präbiotika und Probiotika Entzündungslevel und Autimmunität senken,
Beta-Amyloid reduzieren Curcumin, Ashwagandha [43-45]
Verbesserung der kognitiven Leistungen Bacopa Monniera, Magnesium Threonat [46, 47]
Vitamin D3 (25OH) = 50 - 100 ng/ml Vitamin D3, Vitamin K2 [48]
Antriggern des NGF (Nerve Growth Factor) Hericium erinaceus oder Acetyl L-Carnitin [49, 50]
Optimineren von Neuroprotektion und Synapsenkommunikation Citicolin, DHA [51].
Antioxidantienstatus verbessern Vitamin E (komplette Tocopherole und Tocotrienole), Selen, Heidelbeeren, N-Acetylcystein (NAC), Ascorbinsäure, Alphaliponsäure [52]
Optimieren des Zink- zu Kupfer-Verhältnisses Abhängig von dem dominierenden Faktor [53]
Sicherstellen der Sauerstoffversorgung in der Nacht Ausschließen oder Behandlung einer eventuellen Schlafapnoe [54]
Mitochondriale Funktion verbessern Coenzym Q10 (Ubiquinon oder Ubiquinol), Alphaliponsäure, PQQ, N-Acetylcystein (NAC), Acetyl L-Carnitin, Selen, Zink, Resveratrol, Ascorbinsäure, Thiamin (B1) [55]
Aufmerksamkeit und Focus verbessern Pantothensäure Acetylcholinsynthese erforderlich
Erhöhen der SirT1-Funktion Resveratrol [32]
Schwermetallintoxikation ausschließen Evaluieren ob eine Intoxikation von Quecksilber, Blei, Cadmium vorliegt; falls eine Indikation vorliegt Ausleitung mit Chelaten einleiten Effekte auf das zentrale Nervensystem aufgrund einer Schwermetallbelastung
Nutzung der Effekte mittelkettiger Fettsäuren Kokosöl oder Axona [56]

Quelle: impactaging.com

Hinweis: Falls Ihr Euch in Richtung Alzheimer, MCI, SCI oder ähnlicher Erkrankungen Gedanken macht, dann startet bitte keine Alleingänge, sondern sucht Euch einen erfahrenen Neurologen, um zum einen eine korrekte Diagnose zu bekommen und um dann erst eventuelle Schritte in diese Richtung zu erwägen.

Fazit

Natürlich ist dies eine Studie, die im sehr kleinen Rahmen durchgeführt wurde. Kritiker könnten hier natürlich sofort auf den Plan gerufen werden, um das ganze als "nicht aussagekräftig" zu diskreditieren. Ich persönlich würde mir wünschen, dass weitere Studien in diese Richtung angeschoben werden, um irgendwann diese Krankheit vollständig zu verstehen und letztendlich therapieren zu können. Für mich fügt sicht wieder ein weiteres Puzzleteil in dem ganzen Sammelsurium hinzu. Zur Reduktion "meiner" Symptome hatte ich viele der angegebenen Maßnahmen beireits angewendet, bevor ich von der Studie erfahren habe. Das Ganze war allerdings harte Research-Arbeit und bei Weitem nicht vollständig. Deswegen bin ich über das Paper sehr froh. Die UCLA-Studie ist ein guter Anfang, um Betroffenen ein "wirklich" nützliches Tool an die Hand zu geben. Problematisch könnte eventuell die lebenslange Durchführung sein, denn dass würde ein Heraustreten aus der eigenen Komfortzone erfordern. Aber das ist Stoff für einen anderen Artikel. :)

Quellen

Abgelegt unter: alzheimer , demenz , Gesundheit , ucla studie

Über Jann Glasmachers

Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber der Internetagentur gimmixx New Media und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.

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