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Gesundheitsfundament - Blog

Jann Glasmachers

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2014 im Rückblick und Ausblicke 2015

Jahresrückblick 2014 - Ausblicke 2015

Seit meinem letzten Blogartikel ist nun schon eine Weile vergangen und dafür gab es verschiedene Gründe. Der Hauptgrund war wohl, dass ich eine kleine Verschnaufpause brauchte, um neuen Elan und frische Ideen zu bekommen. Zum anderen wollte ich auch nicht einfach „irgendetwas“ schreiben, nur um mein Ego zu befriedigen. Schließlich möchte ich mit meinem Gesundheitsblog andere inspirieren, und da sind halbherzig dahingeschriebene Artikel eher kontraproduktiv.

Mein Jahr fing jedenfalls schwierig an, wurde dann aber von Monat zu Monat besser. Ich habe viele Baustellen angepackt und bin für mich gesundheitlich gut vorwärts gekommen. Die Säulen des Gesundheitsfundaments sind sozusagen verinnerlicht und noch tiefer in Fleisch und Blut übergegangen. In diesem Jahr hat sich auch vieles in meiner Denkweise verändert. Es scheint so, als hätte sich mein Schicksal in der Weise gefügt, dass ich mit mir selbst Frieden schließen konnte. Und das fühlt sich sehr gut an! Auf dieser Reise bin ich tollen Menschen begegnet und habe neue Freunde gewinnen können. Vielleicht ist auch genau diese Reise mein Ziel. Ich weiß nicht, wo sie enden wird, aber das muss ich vermutlich auch gar nicht wissen. Im Moment geht es mir gut und nur dieser Moment ist wichtig!

Mein Jahr 2014

Wie schon erwähnt, fing das Jahr für mich regelrecht beschissen an. Ich stand kurz davor alles hinzuschmeißen. Ich war zu dem Zeitpunkt schon über 2 Jahre auf meinem Weg und es schien, als hätte ich mich gesundheitlich in eine totale Sackgasse hinein manövriert. Mein vegan-rohes Ernährungskonzept schien nicht mehr für mich zu funktionieren. Ich machte im Prinzip alles richtig, aber mein maroder Darm machte mir irgendwie einen dicken Strich durch die Rechnung.

Nach der anfänglichen positiven Wirkung, die ich durch die vergane Rohkost erfahren durfte, entwickelten sich nach ca. 1 Jahr massive Probleme. Untergewicht sowie wieder aufflackernde Allergien waren wohl nur die Spitze des Eisberges. Eigentlich schade, da es doch so viele positive Beispiele gibt, die mit dieser Ernährungsweise kerngesund geworden und geblieben sind. Aber was soll's. Jeder Mensch funktioniert halt anders ... und ich sowieso. :) Ich habe meine Ernährungsweise also doch noch einmal umgestellt. Natürlich intergriere ich immer noch sehr viel Frischkost in meinen Tagesplan. Nur eben nicht mehr zu 100 % und auch nicht mehr komplett vegan. Ich versuche mich dabei stark an die Paleoernährung von Dr. Terry Wahls anzulehnen. Das scheint eine Ernährungsweise zu sein, die für mich sehr gut funktioniert. Zumindest für den Moment.

Ähm, was wollte ich noch sagen... :)

Achja ... Mein zu der Zeit schlimmstes gesundheitliches Problem war, dass ich anfing beänstigende Gedächtnisprobleme zu entwickeln. Ich konnte mir einfach nichts mehr merken und mein Sprachzentrum war zudem arg angeschlagen. Ständig fehlten mir Worte, Namen, Daten, Fakten. Das war einfach fürchterlich. Es kam ganz plötzlich und wie aus dem Nichts. Dabei hatte ich im Vorjahr doch schon soviel erreicht. Ich verstand einfach nicht, was da vor sich ging.

Meine Ärzte waren ebenso ratlos, was mich um so mehr frustrierte. Und wie das so häufig ist: Wenn man in der Schulmedizin nicht mehr weiterkommt, wird man in letzter Instanz an den Psychologen verwiesen. Ich griff diesen Vorschlag widerwillig auf und suchte mir hier im Ort einen Burn-out-Therapeuten. Interessanterweise beschäftigte sich dieser auch mit Mikronährstoffen, so dass ich ein wenig mit ihm fachsimpeln konnte. Er schlug mir jedenfalls vor noch einige erweiterte Blutwerte abzunehmen. Dabei stellte sich heraus, dass ich Mängel in den Bereichen Ferritin, Q10, Kupfer und Vitamin D hatte. Dazu war mein TSH sowie Homocystein grenzwertig erhöht und meine Leukozyten (wie immer) zu niedrig. Das war nicht viel, aber immerhin eine Ausgangsbasis, um daran arbeiten zu können.

Ich bekam Eisen-Infusionen und wurde auf Hochdosis Vitamin D gesetzt. Und tatsächlich ging es mir nach kurzer Zeit auch ein wenig besser. Mir war das jedoch zu wenig. Ich fasste den Entschluss meine Story noch einmal erneut für mich aufzurollen. Dieses ziellose Umherirren lag mir einfach nicht. Also alles noch einmal auf Anfang und los.

Immer zuerst eine Bestandsaufnahme

Eine kurze Bestandsaufnahme der Symptome kann da sehr hilfreich sein, um zu schauen, was einen denn nun tatsächlich plagt. Ich schreibe das in der Regel auf, lege den Zettel dann weg und schaue nach 6 - 12 Monaten noch einmal drauf. Ich schrieb auf:

  • diverse Mängel im Blutbild
  • Gedächtnisprobleme
  • Sprachprobleme
  • Probleme mich zu fokussieren
  • Konzentrationsprobleme
  • massiver Juckreiz auf der Kopfhaut
  • nächtliches Zucken in den Beinen
  • depressive Verstimmungen

Na super, tolle Ausgangsbasis!

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Ich wollte dieses Mal die Faustregel „Gifte raus, Vitalstoffe rein“ für mich noch akribischer umsetzen und fing an mich gründlich in Sachen Ausleitungsstrategien und Mikronährstoffe einzulesen. Zum Thema "Quecksilber und Schwermetalle im Nervensystem" beschäftigte ich mich mit der Methode von Dr. Klinghardt (Chlorella, Bärlauch, Koriander) sowie mit dem Protokoll von Dr. Andy Cutler. Das Cutler-Protokoll erschien mir zu kompliziert, also entschied ich mich für die Klinghardtmethode.

Ergänzend stellte ich mir einen Vitalstoffcocktail zusammen, welcher eine Verbesserung meiner kognitiven Probleme herbeiführen sollte. Das ging also alles sehr in Richtung Mitochondrialtherapie, einem noch sehr jungen und unterschätzten Zweig in der Medizin. Auch hier las ich alles, was ich dazu in die Finger bekommen konnte. Sehr angetan hatten mich die Publiktationen von Dr. Kulinski, Dr. Gahlen, Dr. Michalzik und Dr. Kersten. Aus lauter Begeisterung hatte ich dann auch selbst einige Artikel über das Thema geschrieben. Zu finden hier, hier und hier.

Erst einmal vorsichtig anfangen

Die erste Version meiner Vitalstoffzusammenstellung sah dann in etwa so aus:

  • OPC (starkes Antioxidanz)
  • Ubichinol (Lieferant innerhalb der Zellatmungskette)
  • Chlorella (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • Bärlauch (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • Koriander (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • Magnesiumcitrat (Muskelrelaxanz und wichtiges Basismineral)
  • Phosphatidylserin (Bei Gedächtnisproblemen zur besseren Signalübertragung)
  • Cholin (zur Steigerung der Gedächtnisleistung)
  • Probiotika (Verbesserung der Barrierefunktion, immunsystemregulierend, Vitaminsynthese, etc.)
  • DHA/EPA (essenzielle Fettsäure, entzündungshemmend)
  • Kokosöl (vielfältiges Wirkspektrum, Energieversorger des Gehirns über Ketone)
  • Vitamin C (wichtiges Vitamin, beschleunigt u. a. auch den Histaminabbau)
  • Enzyme (bessere Aufspaltung der Nährstoffe)
  • Vitamin D3 (wichtig für den Calciumstoffwechsel)
  • Eisenchelat (wichtig für die Hämsynthese)
  • Silizium (versorgt Haut und Bindegewebe, aluminiumentgiftend)

Bezüglich Gedächtnisproblemen las ich in der Vergangenheit häufiger, dass Aluminium ein mitauslösender Faktor für Gedächtnisprobleme und Demenzerscheinungen sein kann. Silizium scheint da in bezug auf Entgiftung eine Möglichkeit zu sein, wenngleich es wohl nicht die Bluthirnschranke überwinden kann. Aber Bindegewebsentgiftung ist immerhin schon etwas. Somit integrierte ich auch das. Als zusätzliche Detox-Maßnahme führte ich in regelmäßigen Abständen Kaffeeeinläufe durch. Das erschien mir als eine gute Ausgangsbasis und so tat ich das dann eine ganze Weile. Mit diesem Cocktail schien sich tatsächlich etwas zu tun. Strike!

Ganz nebenbei: Das soll hier in keinster Weise als Therapieanweisung zu verstehen sein. Ich bin da nach wie vor über "Trial and Error" in der Erprobungsphase. Wenn Ihr Euch für Mitochondrienmedizin interessiert, dann nehmt am besten Kontakt mit einem entsprechendem Therapeuten auf und macht da keine Alleingänge. Eine kleine Therapeutenliste findet Ihr hier. Dies zur Info!

Yoga, die freundliche Begegnung mit mir selbst

Irgendwie scheint die alte Faustregel immer wieder aufzugehen, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. So war es auch bei meinem Wunsch nach einer passenden Sportart. Der Frühling war zwischenzeitlich angebrochen und wie durch ein Wunder saßen morgens in meinem Lieblingscafe interessante Leute, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Das waren alles Yogis aus einem Yoga Studio hier direkt ums Eck. Ich freundete mich mit Ihnen an und saß kurze Zeit später, wie soll es auch anders sein, dort auf der Matte. Ich stellte fest, dass mein ganzes Bild, was ich vorher von Yoga hatte, ein völlig falsches war. Mit Yoga hatte ich bislang nur die total biegsamen Yogis aus Indien assoziiert oder allenfalls einige übriggebliebene Hippies aus längst vergessenen Zeiten. Diese Ansicht ist natürlich viel zu einseitig. Yoga ist selbstverständlich soviel mehr als DAS. Selten vereint eine Sportart körperliche Anstrengung, seelische Entspannung und Spiritualität so wie Yoga es tut. Ich schwitzte wie noch nie zuvor. Unfassbar … und es tat so GUT! Ich kann jedem nur empfehlen einmal einen Yogakurs zu besuchen. Das kann bei dem einen oder anderen mit Sicherheit horizonterweiternd wirken. Für mich jedenfalls eine der besten Entscheidungen "seit Langem".

Sommer - Zeit den Geist zu heilen

Mittlerweile hatten wir Sommer. Ich war in dieser Zeit immer mal wieder bei meiner Heilpraktikerin, um mich über Bioresonanz einschwingen zu lassen und über meine gesundheitlichen Fortschritte zu berichten. Für viele ist diese ganze Energiemedizin möglicherweise nichts und man sollte auch dafür offen sein. Ich habe jedenfalls immer das Gefühl, dass die therapeutischen Maßnahmen immer genau da ankommen, wo sie in dem Moment hin sollen. Als wir wieder mal so am Fachsimpeln waren, kam das Thema Geistheilung auf den Tisch. Ich wollte das schon immer mal machen, hatte da bislang aber überhaupt keine Kontakte. Glücklicherweise kannte meine Heilpraktikerin jemanden. Eine Freundin hätte wohl eine "gewisse Gabe" und ich sollte mir selbst ein Bild machen. Ich war natürlich oberskeptisch. Natürlich hatte ich viel über die spirituelle Dimension des Heilens gelesen. Es gibt genügend Beispiele, in denen Menschen ihre Krankheiten gänzlich über den Geist geheilt haben, so unglaublich das auch scheint.

Ich bekam dann auch prompt einen Termin. Was dann geschah hätte, ich mir nun überhaupt nicht vorstellen können. Die Geistheilerin empfing mich herzlich und fragte mich nur, wo denn der Schuh drückt. Nach etwa 3 Minuten nervösen Herumrutschens auf meinem Stuhl war es, als ginge mir das Herz auf und ich quasselte eine ganze Stunde einfach drauflos. Das alles ohne Wortfindungsstörungen. Dazu funktionierten Konzentration und Gedächtnis tadellos. Keine Ahnung was da geschehen war. Sie hatte eigentlich gar nicht viel gemacht, außer mir zuzuhören. Ich fühlte dabei die ganze Zeit innerlich eine seltsame angenehme Wärme. Völlig verwirrt zog ich nach dieser Stunde ab. Das Thema beschäftigte mich noch tagelang. Vermutlich denken jetzt einige, dass ich total durchgeknallt bin. Ich bin ja sonst bei meinen Recherchen immer sehr wissenschaftlich bei der Sache. Aber es gibt scheinbar Dinge, die sich unserer Kenntnis entziehen. Diese Dinge waren vermutlich auch schon immer da, nur ist uns der Zugang dahin verloren gegangen. Ich fand jedenfalls, dass es eine der außerordentlichsten Erfahrungen in diesem Jahr war.

Zurück zur Routine - Gentest bei 23andMe

Es hatte mich schon die ganze Zeit interessiert, ob eventuell nicht doch bestimmte Genmutationen für meinen Gesundheitszustand verantwortlich sind. Man sagt ja, dass wir durch 20 % über unsere Gene bestimmt werden. Bei dem Rest sind wir unsere eigenen Baumeister. Eigentlich sind 20 % ja nicht so dolle, aber vielleicht genug um bestimmte Krankheitsbilder auszuprägen.

Ich bin wie durch einen Zufall auf einem Detox-Blog über die Möglichkeiten eines Gentests bei 23andMe gestoßen. Die Firma 23andMe sitzt in den USA und bietet für relativ erschwingliches Geld eine ziemlich umfangreiche Auswertung an. Ich hatte bislang immer gedacht, dass das ja richtig teuer sein muss. Mit einer Summe von 99 $ hatte ich nun gar nicht gerechnet. Also schickte ich eine Speichelprobe in die USA. Nach ca. 4 Wochen bekam ich Antwort, dass meine Rohdaten zum Herunterladen zur Verfügung stünden. So ohne was, sind diese kryptischen Daten natürlich wenig hilfreich. Es gibt aber eine Menge Drittanbieter, welche diese Rohdaten für einen aufbereiten können. So lassen sich z. B. Wahrscheinlichkeiten über die Entwicklung bestimmter Krankheitsbilder ermitteln oder einfach nur die damit verbundenen Enzymdefekte extrahieren.

Mir hatte es das Portal Nutrahacker angetan. Für schmales Geld kann man dort die 23andMe Daten auswerten lassen und bekommt die passenden Mikronährstoffvorschläge "on Top" dazu. Tatsächlich hatte ich eine ganze Menge Mutationen an bestimmten Schnittstellen meines Zellstoffwechsels. Ich bin also wieder in die Recherchekiste gesprungen und habe mein Mikronährstoffkonzept noch etwas modifiziert:

  • Chlorella (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • Bärlauch (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • Koriander (Bestandteil der Kinghardt-Ausleitung)
  • OPC (starkes Antioxidanz)
  • Ubchinol (Wichtig für die Zellatmungskette)
  • Phosphatidylserin (Bei Gedächtnisproblemen zur besseren Signalübertragung)
  • Cholin (zur Steigerung der Gedächtnisleistung)
  • Probiotika (Verbesserung der Barrierefunktion, immunsystemregulierend, Vitaminsynthese, etc.)
  • DHA / EPA (essenzielle Fettsäure, entzündungshemmend)
  • Kokosöl (vielfältiges Wirkspektrum, Energieversorger des Gehirns über Ketone)
  • Vitamin C (wichtiges Vitamin, beschleunigt u. a. auch den Histaminabbau)
  • Vitamin D3 (wichtig für den Calciumstoffwechsel)
  • Eisenchelat (wichtig für die Hämsynthese)
  • Silizium (versorgt Haut und Bindegewebe, aluminiumentgiftend)
  • S-Acetylglutathion (körpereigenes Antioxidanz, Mutter aller Antioxidantien)
  • Aktives B6, B12 und Folat (diverse Aufgaben, besonders im Nervensystem und im Methylierungszyklus, homocysteinsenkend)
  • Zink (B6-Antagonist und wichtig für das Immunsystem)
  • TMG (Trimethylglycyn) (homocysteinsenkend)
  • Gingko (fördert die Gehirndurchblutung)
  • Quercetin (fördert den Histaminabbau)
  • Vitamin K (Vitamin-D-Antagonist, fördert die Wundheilung)
  • Vitamin E (alle Tocopherole und Tocotrienole - Antioxidanz)
  • Magnesiummalat (aluminiumentgiftend auch im Hirn)
  • Leberkräuterkomplex (zur Entgiftung der Leber)
  • Resveratrol (antioxidativ und verjüngend)
  • Alphaliponsäure (antioxidativ, entgiftend)
  • Acetyl-L-Carnitin (gut in Verbindung mit Alphaliponsäure)
  • Rhodiola (steigert die Gedächtnisfunktion, entstressend)
  • Ashwagandha (unterstützt die Nebennieren, entstressend)
  • Lecithin (Bestandteil der Zellmembran, besonders konzentriert im Gehirn)
  • Nachtkerzenöl (entzündungshemmend)
  • Cucurmin (entzündungshemmend, antioxidativ)
  • Phytomineralien (diverse seltene Mineralien und Spurenelemente)
  • Glutamine (als Baustoff bei beschädigten Darmwänden)
  • Phosetamin (gegen das nächtliche Muskelzucken)
  • L-Carnosin (gehirnentgiftend, verjüngend, basische Muskelversorgung)

Update 2.2.2015: Aktuell habe ich noch 2 weitere Vitalstoffe ergänzt, welche das Level nochmal eine Stufe weiter nach oben gehoben haben:

Das ist schon ein ganz ordentlicher Cocktail. :) Ein paar der Stoffe hatte ich auch noch aus anderen Quellen mit reingenommen. Ich nehme auch nicht alle auf einmal, sondern viele davon nur kurweise. Die Kaffeeeinläufe hatte ich zu dieser Zeit auf 2x täglich intensiviert. Und ich muss Euch sagen: Es wirkte!!! Die Wirkung kam aber nicht sofort, sondern ließ ein paar Monate auf sich warten. So unglaublich dieser Cocktail auch auf den ersten Blick aussieht. Jeder Stoff hat seinen Platz im Sammelsurium. Es lässt sich natürlich jetzt spekulieren, ob ich mich auch ohne das ganze Zeug wieder hinbekommen hätte. Daran habe ich aber arge Zweifel. Zugegeben, ich habe gelegentlich nachts immer noch dieses ätzende Zucken im Bein. Aber Gedächtnis- und Sprachprobleme und Juckreiz sind gut im Griff.

Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme

Ich kramte meine alten Aufzeichnungen heraus und stellte fest, dass sich einiges in Richtung positiv getan hatte:

  • diverse Mängel im Blutbild -> ausgeglichen, eine Eiseninfusion nachgeschossen
  • Gedächtnisprobleme -> Gedächtnis wieder auf einem normalen Level
  • Sprachprobleme -> weg
  • Probleme mich zu fokussieren -> medium bis gut
  • Konzentrationsprobleme -> kann mich wieder gut konzentrieren
  • massiver Juckreiz auf der Kopfhaut -> nur noch ab und zu bis nicht mehr merklich
  • nächtliches Zucken in den Beinen -> leider noch da und greift teilweise massiv in meinen Schlafrythmus ein
  • depressive Verstimmungen -> weg

Na das sieht doch schon gar nicht mal so übel aus!

Sportaktivitäten weiter ausgebaut

Yoga war zwischenzeitlich fest in meinen Wochenplan verankert. In einigen Kraftübungen schnitt ich aber immer noch ziemlich erbärmlich ab. So beschloss ich ein Stockwerk höher auch wieder mit Fitness anzufangen. Normal finde ich Fitness ein wenig eintönig, da man da ja eher allein vor sich hintrainiert. Beim Yoga ist man zwar auch für sich auf der Matte, dennoch gibt es da auch eine gewisse Gruppendynamik. Ich habe trotzdem brav meinen Workout durchgezogen. Zufällig traf ich kurze Zeit später eine Freundin aus unserer alten Bürogemeinschaft wieder, die mir erzählte, dass Sie auch dort Fitness macht. Super! Wir beschlossen nunmehr gemeinsam zu sporteln. Eine gute Entscheidung, denn nun können wir uns gegenseitig dazu bringen über unsere körperlichen Grenzen hinauszuwachsen. Allein ist man da wohl eher fauler. :) Es macht auf jeden Fall richtig Spass und man wird mit einem Steel-Body belohnt! :)

Zahnsanierung zum Jahresende

Zum Ende des Jahre ergab sich noch ein glückliches Ereignis in bezug auf meine Zähne. Ich hatte mir zwar schon vor zig Jahren alles an Amalgam entfernen lassen. Jedoch hatte ich immer noch ein Goldinlay drin, was auf einen ehemals amalgamentblombten Zahn gesetzt wurde. Liest man sich die Abhandlungen vom Daunderer durch, sollte man DAS ja nun überhaupt nicht machen. Das Einsetzen erfolgte aber schon vor über 20 Jahren. Und da hatte ich ja nun überhaupt keine Ahnung von derartigen Dingen. Aber wie es das Schicksal so wollte, ging das Inlay kaputt, so dass ich die Chance bekam mir endlich etwas Unmetallisches einsetzen zu lassen. Ich entschied mich für Keramik. Der Stumpf wurde schön sauber gemacht und die neue Krone eingesetzt. Ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde, aber ich habe seitdem das Gefühl, dass ein massiver Fremdkörper entfernt wurde. Alles fühlt sich jetzt irgendwie energetisch gleichmäßiger an.

So long. Jedenfalls ist jetzt alles Metall raus und ich habe beschlossen nächstes Jahr doch noch in das Cutler-Protokoll einzusteigen. Viele aus der internationalen MS-Facebookgruppe, der ich auch beiwohne, schwören auf die Cutler-Ausleitung. Ich werde mir das also mal auf die Agenda packen. Es ist da bestimmt noch einiges an Luft nach oben. Da wird es dann bestimmt auch einen Extra-Artikel geben.

Das alte Jahr ist rum, das neue kann kommen

Alles in allem war es ein interessantes Jahr und wie immer um diese Jahreszeit umfängt einen diese besondere Herzenswärme. Ich persönlich liebe die Weihnachtszeit, auch wenn bislang meine Gesundheit zu dieser Jahreszeit immer runtergekracht ist. Im Moment ist aber alles stabil und ich fühle mich besser als je zuvor. Für nächstes Jahr stehen eine Menge Dinge an. Zum einen möchte ich natürlich meine Seite weiter ausbauen. Ich habe viele frische Ideen gesammelt, die es umzusetzen gilt. Zu anderen werde ich nächstes Jahr eine Ausbildung zum Yogalehrer bei "NowYoga.today" machen. Mittlerweile verbringe ich fast täglich auf der Matte. Es ist also an der Zeit über den Tellerrand hinauszublicken und darauf freue ich mich.

Aber erstmal das Jahr rumbringen und dann sehen wir weiter! Sodele... Das war es erst einmal! Ich hoffe der Artikel hat Euch gefallen und ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015.

Bleibt gesund! Euer Jann

Abgelegt unter: 2014 , Gesundheit , rückblick , seele , yoga

Über Jann Glasmachers

Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber der Internetagentur gimmixx New Media und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.

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