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Jann Glasmachers

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GMO / GVO in Lebensmitteln - Eine Einführung

GMO Nutzpflanzen

Die Bezeichnung "GMO" sollte heutzutage jedem Menschen ein Begriff sein, geht es doch um maßgebliche Eingriffe in den Organismus von Tieren und Pflanzen. GMO steht für "Gentechnisch modifizierter Organismus" (Synonym: GVO - Gentechnisch veränderte Organismen) und meint die Methode, die Erbanlagen eines Organismus, mittels Gentechnik zu verändern. Zur Genmodifikation zählt die gezielte Abschaltung einzelner Gene sowie das gezielte Einbringen arteigener oder artfremder Gene.

GMO in Nutzpflanzen

Nachdem die Wissenschaft dieses Gendoping zunächst an Labormäusen durchgeführt hat und diese von der Durchschnittsmaus, zur transgenen Supermaus mutieren ließ, wird diese Methode seit Jahren bereits an Nutzpflanzen angewandt. Transgene Nutzpflanzen haben seit ihrer Erstzulassung im Jahr 1996 weltweit rapide an Bedeutung gewonnen und wurden 2009 in 25 Ländern auf 134 Millionen Hektar (ca. 9% der globalen Landwirtschaftsfläche) angebaut. Es handelt sich dabei insbesondere um Pflanzen, die aufgrund von gentechnischen Veränderungen tolerant gegenüber Pflanzenschutzmitteln oder giftig für bestimmte Schadinsekten sind.

An dieser Stelle sollte man aufhorchen, denn Nutzpflanzen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Nahrung. Mittlerweile werden GMO-Pflanzen weltweit angebaut und eingesetzt. Die sechs führenden Anbauländer im Jahr 2001 waren

  • die USA (68% Anteil an der globalen GV-Anbaufläche),
  • Argentinien (22%),
  • Kanada (3%), China (1%),
  • Südafrika (< 1%)
  • und Australien (< 1%).

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In Europa floriert das Geschäft vor allem für den GMO-Saatgut-Hersteller "Monsanto", der schon für die ein oder andere aufsehenerregende Schlagzeile gesorgt hat. Eine der gründlichsten, jemals publizierten Studien im Journal "The Food & Chemical Toxicology" enthüllte schockierende Befunde über die Auswirkungen von GMO-Nutzpflanzen und Unkrautvernichtungsmitteln auf die Gesundheit. Wobei wir wieder bei den Labormäusen wären, die nach 1,7 Jahren Fütterung mit Monsanto-Mais und Monsanto’s ‘Roundup’ Unkraut-Vernichtungsmittel, wuchtige Tumore sowie ernste Leber- und Nierenschäden bekamen. Bis zu 50% der Männchen und 70% der Weibchen erlitten einen vorzeitigen Tod. Ratten, die nur Spuren von Roundup (in Höhe der gesetzlich erlaubten Menge im Trinkwasser) fraßen, bekamen eine 200 bis 300%ige Zunahme an großen Tumoren (Zusammenfassung der Studie).

Diese Ergebnisse sind höchst alarmierend und die Studie wirbelte auch in Europa viel Staub auf. Monsanto hat nach der Veröffentlichung der Studie nicht aufgehört GMO-Produkte und Herbizide in der EU zu vermarkten. Da bisher kein gegenteiliges Abkommen, Verbot oder zumindest eine Einschränkung des Vertriebs solcher Produkte in Sicht ist, bleibt es dem Verbraucher selbst überlassen sich zu informieren und zu schützen.

Was können wir also tun?

Es liegt letztendlich an uns, ob wir weiterhin GMO-Produkte kaufen möchten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel konnten sich zwar bislang in Europa nicht durchsetzen, dennoch gibt es gentechnisch veränderte Pflanzen, die in Europa als Lebensmittel zugelassen sind. Dazu gehören Mais, Soja, Raps, Baumwolle, Zuckerrübe, Reis und Kartoffeln.

Kämen diese Produkte auf dem Markt, müssten sie entsprechend gekennzeichnet sein - auch wenn sie als weiterverarbeitete Zutat zum Beispiel als Maisstärke in Backmischungen und Pudding auftauchen.

Gekennzeichnete Gen-Produkte sind aber bislang nur vereinzelt in Geschäften aufgetaucht (Stand 2012). Ein weitaus größeres Problem stellt hierzulande jedoch die Fütterung der Nutztiere dar, deren Erzeugnisse (Milch, Eier oder Fleisch) von den Menschen gegessen werden. Tagtäglich nehmen diese Tiere das schädliche Gen-Futter zu sich. Die Endverbraucher wissen davon nichts, denn die tierischen Produkte müssen nicht gekennzeichnet werden. Um eine bessere Orientierung über die betroffenen Firmen und Vertreiber zu erhalten, empfiehlt es sich den Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" zu lesen.

Quellen und weiterführende Infos

Abgelegt unter: Ernährung , Gentechnik , Gesundheit , GMO

Über Jann Glasmachers

Jann Glasmachers

Mein Name ist Jann Glasmachers, ich bin Inhaber der Internetagentur gimmixx New Media und habe eine abgeschlossene Ausbildung zum holistischen Gesundheits-, Vitalkost- und Lebensberater. Ich blogge mit Leidenschaft und interessiere mich sehr für die Gesetzmässigkeiten des Lebens und die Geheimnisse der Gesundheit. Nach langjähriger Krankheit habe ich mich auf den Weg gemacht das Puzzle der Gesundheit für mich zusammenzusetzen. Hierbei tun sich jeden Tag neue Erkenntnisse auf. Die Grundformel scheint jedoch universell gültig zu sein. Was sich dahinter verbirgt, lässt sich in dem Gesundheitsfundament nachlesen.

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Ich weise weiter darauf hin, dass mit dem Inkrafttreten der Europäischen Health Claims Verordnung u.a. in Deutschland aus rechtlichen Gründen für die gesundheitliche Wirkung von Lebensmitteln (darunter fallen auch Nahrungsergänzungen) nicht geworben werden darf. Falls Ihr Euch also tiefergehend über entsprechende Produkte informieren wollt, lasst Euch in jedem Fall von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten bzw. besorgt Euch weiterführende Fachliteratur.

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